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Leserbrief
Region
23.02.2021
27.05.2021 11:37 Uhr

Verhüllungsverbot: Leserbriefe

Bild: tagesanzeiger.ch
Am 7. März stimmt die Schweiz darüber ab, ob die Verhüllung des Gesichts in der Öffentlichkeit verboten wird. Die Argumente dafür und dagegen in Form von Leserbriefen.

Hast du auch was zu dem Thema zu sagen?

Schicke uns deinen Leserbrief mit den Argumenten dafür oder dagegen an redaktion@march24.ch oder redaktion@hoefe24.ch. Spätestens bis 4. März.

Bikini oder Burka

Die Burkainitiative treibt seltsame Blüten: Plötzlich spielen sich genau diejenigen als Frauenbefreier auf, die uns Frauen am Liebsten daheim am Herd sähen. Genau diejenigen, die konsequent sämtliche politischen Forderung ablehnen, die von Frauen eingebracht werden: bezahlbare Kinderbetreuung, bessere Bezahlung in den Pflege- und Betreuungsberufen, Individualbesteuerung, bessere Absicherung von Teilzeitarbeit bei den Renten. Stattdessen sollen wir Frauen durch ein neues Kleiderverbot «befreit» werden. Das ist eine absurde Idee.

Während unzähligen Jahren haben wir Frauen für unsere Rechte gekämpft, für das Recht, unser eigenes Geld verwalten zu dürfen, für das Recht auf eine Ausbildung und freie Berufswahl, für das Recht abstimmen und wählen zu dürfen und auch für das Recht selber zu bestimmen, was wir für Kleider tragen. Mit der Abstimmung vom 7. März soll genau dieses Recht durch ein Kleiderverbot in der Bundesverfassung wieder eingeschränkt werden. Da machen wir nicht mit!

Freiheit ist, auch als Frau anziehen zu dürfen, was immer ich will – ganz egal ob Bikini oder Burka – und ganz egal ob es anderen gefällt oder nicht. Für diese Freiheit kämpfe ich. Deshalb sage ich überzeugt Nein zur Burka-initiative.

Karin Schwiter, Lachen, alt Kantonsratspräsidentin

 

Verhüllungs-verbot – jetzt fallen die Masken

Es wird unangenehm für linke Kreise – Zielkonflikte ungeahnten Ausmasses bahnen sich an. Für einmal geht es bei den Abstimmungen vom 7. März nicht nur darum, das Weltklima zu retten oder sich über den Verzehr von 12 500 Tonnen Palmöl Gedanken zu machen, sondern darum, im eigenen Haus – in der Schweiz – für Ordnung zu sorgen.

Ausgerechnet der SVP kommt es in den Sinn, eine Selbstverständlichkeit zu fordern: ein Verhüllungsverbot. Natürlich ist das bedrückend für jeden Chaoten, wenn er am 1. Mai gerade so richtig in Fahrt kommt und die Zürcher Innenstadt verwüstet – nun könnte er erkannt werden.

Peinlich ist es auch für all jene Feministinnen, die überall auf der Welt die Frau vor Unterdrückung befreien möchten – im eigenen Land nun aber eine Ganzkörperverschleierung als den letzten modischen Schrei verkaufen wollen. Die Vorlage zeigt schön, dass ein Anti-SVP-Reflex nicht ein idealer Ratgeber für eine Abstimmungsempfehlung darstellt. Ein Ja zum Verhüllungsverbot wird nämlich niemanden weh tun – und wenn schon, dann trifft es dereinst genau die Richtigen.

Oliver Flühler, SVP-Kantonsrat, Freienbach

 

Kann verlangen, das Gesicht zu zeigen

Die Initiative, über die wir am 7. März abstimmen, heisst «Ja zum Verhüllungsverbot » und nicht «Burkaverbotsinitiative ». Mit diesem Namenswechsel der Initiativgegner wird bewusst Verwirrung gestiftet. Ich bin weder SVP-Mitglied noch islamophob, und trotzdem habe ich da eine Frage.

Die Frauen meiner Generation und der meiner Eltern haben sich seit mehr als 100 Jahren gegen den Einfluss religiöser, christlicher Autoritäten gewehrt. Was die Frauen alles nicht durften und was sich alles nicht gehört hat – die heutigen Jungen können sich das nicht mehr vorstellen. Der Einsatz hat lange gedauert.

Die Kirche hat heute keinen wesentlichen Einfluss mehr auf unsere Lebensgestaltung. Und das ist gut so. Ich kann deshalb nicht verstehen, weshalb heutige Frauenverbändediese abstossende Gesichtsverhüllung tolerieren wollen, die eindeutig von einer religiösen und fanatischen Gruppe propagiert wird. Warum ist das so? Warum tun das moderne, junge Frauen?

Natürlich kann man keiner Frau verbieten, einen schwarzen Schlabbersack zu tragen, aber sein Gesicht offen zu zeigen, das kann man in der Schweiz verlangen. Und natürlich sind es nur wenige verschleierte Frauen bei uns, aber die Anzahl tut nichts zur Sache. Der Blick nach Schweden, England und Deutschland in gewisse Städte oder Stadtteile genügt.

Aus diesen Gründen lege ich ein überzeugtes Ja zur Initiative «Ja zum Verhüllungsverbot» in die Urne.

Josef Meier, Lachen

 

Freie Menschen zeigen ihr Gesicht

Mir ist es völlig gleichgültig, ob sich gewisse Kreise an der Initiative für ein Verhüllungsverbot stören – ja sich gar persönlich und/oder aus religiösen Gründen betroffen fühlen. Hier in der Schweiz bestimmen wir, was Recht und Gesetz ist. Bei uns zeigt man sein Gesicht, als Zeichen einer freien Gesellschaft.

Wenn sich nun selbst ernannte Feministinnen plötzlich für verhüllte Frauen in «Kohlensäcken» engagieren und sich damit auf die Seite des muslimischen Patriarchats stellen, so frage ich mich, wieso man nach genau 50 Jahren überhaupt noch die Einführung des Frauenstimmrechts feierlich begehen soll. Wenn man schon zurück zur «alten Ordnung» möchte – dann aber gefälligst richtig und konsequent.

Doch es geht bei der Initiative für ein Verhüllungsverbot nicht nur um religiöse Zeichen und Machtansprüche. Nebst Niqabs, Burkas usw. soll das Verhüllen im öffentlichen Raum gänzlich untersagt werden. Dies gilt insbesondere auch für linksradikale Gruppierungen oder gewaltbereite Hooligans,welche unter anderem bei 1.-Mai-Demos oder bei

Sportveranstaltungen ihr Unwesen treiben, die meist verhüllt und somit kaum aufzuspüren beziehungsweise zur Rechenschaft zu ziehen sind. Die Kosten für ein solch illegales «Spektakel» zahlt die Allgemeinheit.

Nicht betroffen vom Verhüllungsverbot – und dies steht klar im Initiativtext – sind Verhüllungen, welche ausschliesslich der Gesundheit, der Sicherheit, der klimatischen Bedingungen und des einheimischen Brauchtums zu Grunde liegen. Der momentane Fetzen vor dem Gesicht im Zusammenhang mit den Corona-Massnahmen, wie auch die Larven an der Fasnacht können also weiterhin getragen werden. Es gibt somit keine triftigen Gründe, wieso Mann und Frau am 7. März nicht doch ein Ja zum Verhüllungsverbot in die Urne legen sollte.

Bernhard Diethelm, SVP-Kantonsrat, Vorderthal

 

Emanzipation kann nicht erzwungen werden

Das ist doch irgendwie typisch Schweiz: Die Welt steckt in einer Krise, und wir stimmen darüber ab, ob die hundert Frauen in der Schweiz, die ihr Gesicht verhüllen, das noch weiter dürfen oder nicht. Da frage ich mich wirklich: Gibt es in dieser Zeit nicht Wichtigeres, über das wir diskutieren müssten? Ich gebe zu: Indem ich mich hier dazu äussere, mache auch ich es zu einem Thema. Aber ich kann es mir nicht verkneifen, die Gegenargumente zu jenen, die meine Kollegin Johanna Mächler hier letzte Woche vorbrachte, zur Sprache zu bringen.

Es ginge um Frauenrechte, heisst es vonseiten der Initianten. Ich könnte mir vorstellen, dass es viel eher darum geht, sich politisch wieder einmal bemerkbar zu machen. Aber es soll ja hier um die Sache gehen. Ich finde die Diskussion an sich berechtigt, ob man mit einem Verbot ein Zeichen setzen will, dass wir Unterdrückungen von Frauen nicht dulden. Ich glaube aber nicht daran, dass man Probleme löst, indem man die Augen davor verschliesst. Mit einem solchen Verbot trägt man nicht zur Emanzipation dieser Frauen bei.

Tatsache ist, dass Emanzipation nicht erzwungen werden kann. Sie muss von den Frauen selber kommen. «Nicht unser Tee», könnte man auch sagen. Ein Verbot würde nur jenen helfen, die solche Frauen einfach nicht sehen möchten. Den Frauen, die damit nicht nur unterdrückt, sondern auch bestraft werden, hilft dies sicher nicht. Wenn diese hundert Frauen nicht verhüllt aus dem Haus dürfen, dann dürfen sie gar nicht mehr aus dem Haus.

Was man hier in der Schweiz gegen die Unterdrückung der Frauen tun kann, ist: Häusliche Gewalt ernster nehmen und Täter strenger bestrafen, Kinder in der Schule bilden und aufklären und mit solchen Frauen das Gespräch suchen. Und um auch noch auf das letzte Argument einzugehen: Ja, in anderen Ländern müssen sich Ausländer auch anpassen und sich bedecken, aber wollen wir uns diese Länder wirklich zum Vorbild nehmen?

Anouk Arbenz, Redaktorin «March-Anzeiger», «Höfner Volksblatt», «March24» und «Höfe24»

 

Verhüllte Frauenrechte

Just zum 50-Jahr-Jubiläum des Frauenstimmrechts stimmen die Schweizerinnen und Schweizer über das Verhüllungsverbot. Die Verhüllung der Frau, teilweise unter Zwang, katapultiert die Frauenrechte ins tiefste Mittelalter zurück. Umso erstaunlicher ist es, dass teilweise dieselben Frauen und Mannen, welche noch vor kurzer Zeit vor dem Schwyzer Rathaus für die Gleichberechtigung gekämpft und gestreikt haben, nun öffentlich gegen das Verhüllungsverbot votieren. Wohl nur deshalb, weil die Initiative halt aus Kreisen der SVP kommt. Ich wünschte mir von allen Politikern und Politikerinnen – egal welcher Couleur –, dass sie auch einmal ihre ideologischen Scheuklappen ablegen können, wenn es der eigenen Sache dient. Die Verhüllung der Frau passt nicht zu unseren freiheitlichen Werten und unserer abendländischen Kultur. Ich bin auch für die Gleichberechtigung von Mann und Frau und stimme gerade deshalb Ja zum Verhüllungsverbot am 7. März.

Thomas Haas, SVP-Fraktionspräsident Kanton Schwyz, Lachen

 

Nein zu Hass und Hetze

Wenn ich einer Person begegne, die es für nötig hält, ihre Religion in der Öffentlichkeit zur Schau zu stellen, dann irritiert und befremdet mich das. Wenn sie dabei ihr Gesicht verhüllt und damit mutmasslich ihre Zugehörigkeit zu einer fundamentalistischen Weltanschauung ausdrückt, umso mehr. Zum Glück haben wir in der Schweiz Grundrechte, und ich kann niemandem etwas verbieten, nur weil ich persönlich es ablehne. Genau das, dass wir die individuelle Freiheit so hochhalten, unterscheidet uns von Islamistinnen, Islamisten und anderen Rechtsextremen. 

Würden wir in einer Gesellschaft leben, in der Religion oder gar religiöse Konflikte dominieren oder in einer Gesellschaft, in der sogar Druck besteht, sich zu verhüllen, dann könnte ein Verhüllungsverbot tatsächlich eine sinnvolle Lösung sein. Glücklicherweise sind wir davon in der Schweiz weit entfernt. Wir leben so säkular wie noch nie. Die Initiative für ein Verhüllungsverbot wurde denn auch nicht zur Lösung von real existierenden Problemen lanciert. Die Realität in der Schweiz sieht so aus: Musliminnen erleben im Alltag Anfeindungen und Übergriffe, einfach nur, weil sie ein Kopftuch tragen. Einfach nur, weil sie sind, wer sie sind. Die Initiative löst dieses Problem leider nicht. Stattdessen schürt sie Intoleranz.

Nicht nur gegenüber rechtsextremen Islamistinnen und Islamisten. Sie heizt Rassismus gegenüber allen Musliminnen und Muslimen weiter an und nimmt den wenigen Frauen, die sich verhüllen wollen, ihr Recht auf Selbstbestimmung. Wer eine Gesellschaft will, in der Menschen frei von Rassismus leben und selbstbestimmt über ihre Religion und ihr Leben entscheiden können, tut gut daran, Nein zu stimmen. Ein Verhüllungsverbot führt nur zu mehr Hass und Intoleranz und stärkt fundamentalistisch- islamistische Strömungen, statt sie zu schwächen, weil diese sich dann – zurecht – als Opfer sehen können.

Elias Studer, Oberarth

 

Den Wind aus den Segeln nehmen 

Zum Leserbrief «Nein zu Hass und Hetze» von Elias Studer vom 3. Februar.

Herr Studer, ich traute meinen Augen nicht, was Sie da niederschrieben. Im Gegenteil: Man muss das Verhüllungsverbot annehmen, um denen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Sollte es nicht angenommen werden, gibt es denjenigen noch mehr Kraft und Aufwind, bei uns in der Schweiz zu tun und lassen, was sie wollen. Sie werden dann bei jeder Gelegenheit und ihrer stetigen Probleme darauf hoffen, dass wir alles zu ihren Gunsten annehmen und sie «wurschteln» lassen, wie sie es in ihrer Heimat tun können.

So nicht! Denn die Frauen – und seien sie versichert – machen das nicht freiwillig mit. Was übrigens keine Frau mit sich machen lassen muss und sollte. Schade, dass Sie so denken, andere noch zu Ihrer Meinung motivieren und es auch noch unterstützen mögen. Das gibt mir schon zu denken.

Anna Pfister, Buttikon

 

Was hat das mit Glaubensfreiheit zu tun? 

Was hat das Verhüllungsverbot mit Glaubensfreiheit zu tun? Nichts. Aber – und ein aber gibt es immer, weil wir Menschen nie gleicher Meinung sind – ich bin der Meinung, dass die Kultur, in der sich ein Mensch entwickelt, einen grossen Einfluss auf seine Vorstellung von Dingen hat. Wir sind geprägt von der christlichen Lehre und unseren Erfahrungen über die letzten Jahrhunderte.

Es dauerte seine Zeit, bis wir von begehrten Söldnern zum friedliebenden Menschen geworden sind,und wir werden uns auch noch weiter entwickeln. Ein wesentlicher Anteil an unseren Erfolgen hat unsere Kompromissbereitschaft. Wir haben gelernt, dass Entscheide von einer Mehrheit getragen werden müssen, wenn sich ein Erfolg einstellen soll. Damit wir unser Zusammenleben nach unseren Wertvorstellungen gestalten und dabei jedem seinen Glauben lassen können, haben wir uns entschieden, den Glauben und den Staat zu trennen.

Durch die Verfassung und Gesetzgebung regeln wir unser Zusammenleben. Diese sind öœffentlich zugänglich, und somit kann jedermann nachlesen, wie man sich in der Schweiz zu verhalten hat. Das Wort Gesetz kennt jeder, aber was bedeutet das Wort Glauben? In Wikipedia ist es wie folgt definiert: Der Glaube (auch Glauben; lateinisch fides «Vertrauen, Glaube, Zutrauen») ist eine Grundhaltung des Vertrauens, vor allem im Kontext religiöser Überzeugungen. Während der ähnliche Begriœ «Religiosität » die Ehrfurcht vor der Ordnung und Vielfalt in der Welt und die allgemeine Empfindung einer transzendenten (nicht erklär- oder beweisbaren) Wirklichkeit bezeichnet, beinhaltet «Glaube» das Überzeugtsein von der Lehre einer konkreten Religion (oder Philosophie).

Praktisch alle Schriften der verschiedenen Glaubensbekenntnisse sind von verschiedenen Personen zu verschiedenen Zeiten geschrieben worden und wurden im Laufe der Jahrhunderte mehrmals überarbeitet. Auch sind sie Jahre oder Jahrhunderte vor oder nach dem entsprechenden Ereignis niedergeschrieben worden. Auch die christliche Glaubensgemeinschaft musste die Interpretation ihrer alten Schriften und ihr Verhalten an die jeweilige Zeit anpassen. Keine kriegerische Missionierung mehr, keine Inquisition mehr, und viele weitere schwarze Punkte wurden fallengelassen.

Heute trifft es die Muslime, die sich immer noch an Verhaltensregeln in ihren Schri§en klammern, die nicht mehr in unseren heutigen Kulturkreis passen. Jetzt stellt sich für uns Schweizerinnen und Schweizer die Frage, ob wir ein Verhalten, das absolut gegen unsere Verfassung, Gesetze und Wertvorstellungen verstösst, tolerieren wollen oder nicht. Was die Glaubensfreiheit betrifft, sollten wir per Gesetz festlegen, dass jede Glaubensgemeinscha §, die in der Schweiz anerkannt werden will, unsere Verfassung und Gesetzgebung als Verhaltenskodex respektiert und sich danach richtet.

Das Verhüllungsverbot ist für unser Zusammenleben sinnvoll. Wer nichts Schlechtes im Sinn hat, verhüllt sich nicht. Wir können unsere Meinung öffentlich kundtun, ohne verhaftet zu werden. Ein verhülltes Gesicht ist für uns instinktiv etwas Negatives.Wir verbinden es automatisch mit Gewalt.Zeige dein Gesicht, damit ich dich sehen und erkennen kann, dass du zu dem stehst, was du tust.

Giuseppe Sonanini, Buttikon

 

Nein zur Burka-Initiative

Die Jungen Grünliberalen des Kanton Schwyz sprechen sich klar gegen eine Verankerung eines Verhüllungsverbots in der Bundesverfassung aus, weil Kleidervorschriften nichts in der Verfassung zu suchen haben und einer liberalen Demokratie nicht würdig sind. Die Initianten sprechen davon, die Frau «zu befreien», indem sie ihr mit der Initiative vorschreiben möchten, was sie zu tragen hat. Das ist unsinnig und unnötig: Bereits heute ist es auf Grund von Art. 181 des Strafgesetzbuches strafbar, jemanden zu zwingen, das Gesicht zu verhüllen. Aus Sicht der jglp stärkt diese Initiative nicht die Frauenrechte, sondern sie bestärkt lediglich islamfeindliche Gefühle. Der Indirekte Gegenvorschlag des Bundesrates, welcher bei einem Nein zur Initiative in Kraft treten wird, sieht nicht nur vor, eine Lücke im Bundesrecht zu schliessen, sondern wird im Gegensatz zur Initiative die Frauenrechte stärken. Wem Gleichstellung und die Freiheit des Individuums wichtig sind, stimmt daher Nein.

jglp Kanton Schwyz

Redaktion March24 und Höfe24