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28.11.2021
28.11.2021 16:55 Uhr

Zürcher sagen Ja zum Energiegesetz

Öl- und Gasheizungen verursachen etwa 40 Prozent der CO2-Emissionen im Kanton Zürich.
Öl- und Gasheizungen verursachen etwa 40 Prozent der CO2-Emissionen im Kanton Zürich. Bild: Pixabay / Michal Křenovský
Mit 62.6 Prozent Ja-Stimmenanteil wird die Änderung des Energiegesetzes im Kanton Zürich angenommen. Nur 29 der 162 Gemeinden sagten Nein.

Der Kanton Zürich sagt deutlich ja zum ökologischen Heizungsersatz. Damit dürfte sich der ökologische Heizungsersatz in den nächsten Jahren beschleunigen.

Soll Ausnahmen geben

Das neue Energiegesetz verlangt, dass Öl- und Gasheizungen am Ende ihrer Lebensdauer durch CO2-neutrale Heizsysteme ersetzt werden. Im Vordergrund stehen dabei Wärmepumpen und Fernwärme, doch Biogas ist ebenfalls zulässig. Ausnahmen gibt es für Häuser, in denen der Heizungsersatz unverhältnismässig aufwändig wäre oder für Hauseigentümer zu teuer käme. Im Falle einer absehbaren Kostensteigerung von mindestens fünf Prozent über die gesamte Lebensdauer der Heizungen kann auf den ökologischen Heizungsersatz verzichtet werden.

Bei Neubauten verlangt das Gesetz von vornherein den Einbau CO2-neutraler Heizungen; zudem müssen Neubauten einen Teil ihrer benötigten Energie selbst erzeugen, etwa mit Solaranlagen.

Anouk Arbenz, Redaktion March24 und Höfe24