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Feusisberg
07.03.2020

Finden Sie es richtig, dass das Kurhaus Feusisgarten abgebrochen werden soll?

Wir stellen den Regierungsratskandidierenden in einer zehnteiligen Serie die «Frage des Tages».
Im siebten Teil unserer Serie «Frage des Tages» nehmen die Kandidatinnen und Kandidaten für die kommenden Regierungsratswahlen Stellung zum Kurhaus Feusisgarten.

Zehn Kandidatinnen und Kanditaten kämpfen im Kanton Schwyz um die sieben Sitze im Regierungsrat. Die Wähler haben also die Qual der Wahl. Um mehr über die Kandidierenden, ihre Meinungen und Ansichten zu erfahren, stellen wir ihnen in den kommenden Tage jeweils die «Frage des Tages». Diese lautet heute: Das historische Kurhaus Feusisgarten ob Feusisberg soll abgebrochen werden. Was sagen Sie dazu?

«Gesetze und Besitzverhältnisse werden für Entscheide massgebend sein. Ich fälle als Nicht-Fachmann kein Urteil. Rein persönlich finde ich solche Liegenschaften wunderschön und erhaltenswürdig. Gut unterhalten sind dies Zeitzeugen mit wachsendem Wert.»
Michael Spirig, GLP, Buttikon, neu
«Persönlich würde ich den Verlust dieses schönen und markanten Gebäudes und damit auch eines weiteren Restaurationsbetriebes bedauern. Es ist aber selbstverständlich Sache des Eigentümers, was er mit seiner Liegenschaft plant.»
Herbert Huwiler, SVP, Freienbach, neu
«Persönlich würde ich es bedauern, wenn dieses markante und historische Gebäude abgerissen würde. Ich finde, der geschichtsbewusste Kanton Schwyz sollte sich mehr um den Erhalt von historischen Gebäuden bemühen: ideell, gesetzlich und finanziell.»
Michael Fuchs, SP, Küssnacht, neu
«Das Gezerre um Liegenschaften in unserer Region ist beängstigend. Gebäude, die in öffentlichem Besitz oder – wie in diesem Fall – im Besitz einer Korporation sind, sollten dies auch bleiben. Damit Wohnen und Leben ohne Gewinnmaximierung noch möglich sind.»
Elsbeth Anderegg, SP, Lachen/Altendorf, neu
«Das Kurhaus Feusisgarten hat in der Bevölkerung hohe emotionale Wellen verursacht. Die Faktoren Zonenkonformität, Schutzwürdigkeit, Bausubstanz und wirtschaftliche Überlegungen spielen eine wesentliche Rolle. Es gilt, eine Balance zwischen Altem bewahren und Neuem erschaffen, zu finden.»
Sandro Patierno, CVP, Schwyz, neu
«Weil das Objekt Gegenstand eines Verwaltungsverfahrens werden könnte, nehme ich dazu keine Stellung. »
Michael Stähli, CVP, Lachen, bisher
«Da sich daraus ein Beschwerdeverfahren vor dem Regierungsrat entwickeln könnte, kann aufgrund des Kollegialitätsprinzips vorab keine Einzelmeinung geäussert werden.»
Petra Steimen, FDP, Wollerau, bisher
«Da die Möglichkeit besteht, dass sich daraus ein Verwaltungsverfahren entwickelt, äussere ich mich im Vorfeld nicht dazu. Ansonsten wären Regierungsräte bei einem bevorstehenden Entscheid befangen und müssten in den Ausstand treten. Das will ich nicht.»
Kaspar Michel, FDP, Rickenbach, bisher
«Ich kann mich zu diesem Fall nicht äussern, da dieser gegebenenfalls noch in irgendeiner Form vor dem Regierungsrat landet. Diesfalls müssen wir in der Lage sein, ihn unvoreingenommen zu beurteilen.»
André Rüegsegger, SVP, Brunnen, bisher
«Das Projekt Kurhaus Feusisgarten dürfte voraussichtlich in einen Rechtsstreit übergehen. Aus diesem Grund kann ich als Regierungsrat (Beschwerdeinstanz) keine persönliche Stellungnahme abgeben. »
Andreas Barraud, SVP, Bennau, bisher
fan