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Kanton
05.03.2020
05.03.2020 11:27 Uhr

Steht in vier Jahren ein neues KSA-Schulhaus?

Wir stellen den Regierungsratskandidierenden in einer zehnteiligen Serie die «Frage des Tages».
Wir stellen den Regierungsratskandidierenden in einer zehnteiligen Serie die «Frage des Tages».
Im siebten Teil unserer Serie «Frage des Tages» nehmen die Kandidatinnen und Kandidaten für die kommenden Regierungsratswahlen Stellung zum sanierungsbedürftigen KSA-Schulhaus in Pfäffikon.

Zehn Kandidatinnen und Kanditaten kämpfen im Kanton Schwyz um die sieben Sitze im Regierungsrat. Die Wähler haben also die Qual der Wahl. Um mehr über die Kandidierenden, ihre Meinungen und Ansichten zu erfahren, stellen wir ihnen in den kommenden Tage jeweils die «Frage des Tages». Diese lautet heute: Die Kantonsschule Pfäffikon ist sanierungsbedürftig. Steht in vier Jahren ein neues KSA-Schulhaus?

«Es braucht ein neues KSA-Schulhaus. Unklar ist, ob dieses bereits in der nächsten Legislatur realisiert werden kann.»
Petra Steimen, FDP, Wollerau, bisher
«Nach der Abstimmung vom November 2019 muss eine Lagebeurteilung vorgenommen werden. Die Grundsatzfrage der Standorte muss geklärt werden. Auch die Entwicklung der Schülerzahlen ist zu berücksichtigen. Ein neues Schulhaus in Ausserschwyz ist möglich.»
Sandro Patierno, CVP, Schwyz, neu
«Mit allem Zweckoptimismus, das wird aber bis Mitte 2024 leider wohl kaum möglich sein. Es ist zu hoffen, dass alle Beteiligten das Ziel, nämlich dass das öffentliche Bildungsangebot durch hohe Qualität überzeugt und damit die Position im Standortwettbewerb stärkt, nicht aus dem Fokus verlieren.»
Andreas Barraud, SVP, Bennau, bisher
«Eher noch nicht, weil gute Planung Zeit benötigt. Aber für mich ist klar, dass wir ein neues Schulhaus brauchen. An welchem Standort ist für mich noch offen. Ich finde den neuen Vorschlag, den Standort Steinfabrikareal zu prüfen, eine sehr gute Idee.»
Elsbeth Anderegg, SP, Lachen/Altendorf, neu
«Es muss eine neue Lösung gefunden werden, die für die Mittelschulstandorte Pfäffikon und Nuolen sowie das Berufsbildungszentrum Pfäffikon im Gesamten nachhaltig ist. Wie schnell die dafür notwendigen Mehrheiten gefunden werden können, wird sich weisen.»
André Rüegsegger, SVP, Brunnen, bisher
«Zumindest im Bau müsste es sein. Im Idealfall wäre es natürlich bereits fertig. Nur dauern die politischen Prozesse teilweise zu lang.»
Herbert Huwiler, SVP, Freienbach, neu
«Wichtig ist zu entscheiden, wie gross die KSA in Pfäffikon sein soll und wie mit einem Standort in der March umgegangen wird. Das Abstimmungsergebnis letztes Jahr hat gezeigt, hier besteht Klärungsbedarf. Ich möchte eine gute Lösung für die ganze Region.»
Michael Fuchs, SP, Küssnacht, neu
«Für die Schülerinnen und Schüler wäre dies zu wünschen. Ein Eröffnungsdatum ist aber vom Zeitbedarf für eine gute neue Lösungsfindung und die nachfolgenden politischen Prozesse abhängig.»
Michael Stähli, CVP, Lachen, bisher
«So eine Prognose ist schwierig, da viele Faktoren mitspielen. Aber auf der Basis des letzten Projekts könnte einiges an Zeit und Projektierungskredit «gerettet» werden und ein zahlbarer Neubau für rund 400 Auszubildende zügig realisiert werden.»
Michael Spirig, GLP, Buttikon, neu
«Das würde mich einigermassen überraschen. Man ist nach der Ablehnung nicht gerade auf Feld 1, aber der Prozess beginnt von Neuem, auch der politische. Vier Jahre sind wohl zu ehrgeizig. Man muss jetzt aber in dieser Frage zügig und zielgerichtet vorwärts machen. »
Kaspar Michel, FDP, Rickenbach, bisher
Stefan Grüter