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Auto & Mobil
10.08.2021
10.08.2021 17:19 Uhr

Der Ausserschwyzer Grenze entlang: auf acht Rädern

Das Gebiet um das Laichseeli ist ein Naherholungsgebiet für die Bevölkerung und ein wichtiger Lebensraum für die Tierwelt, vor allem für Amphibien.
Das Gebiet um das Laichseeli ist ein Naherholungsgebiet für die Bevölkerung und ein wichtiger Lebensraum für die Tierwelt, vor allem für Amphibien. Bild: Lars Morger
In unserer Sommerserie bewältigen wir die Ausserschwyzer Grenze mit den unterschiedlichsten Fortbewegungsmitteln. Die sechste Etappe führt auf Inline-Skates von Reichenburg nach Tuggen.
Die Etappe lässt sich auch gut umgekehrt unter die Räder oder Füsse nehmen. Bild: Etappe 6 Karte

Schon etwas länger ist es her, als ich zuletzt auf den Inline-Skates stand. Auf wackligen Beinen starte ich meine Strecke beim Gemüsebau Kistler in Reichenburg, wo mich frische Erdbeeren gestärkt haben. Peter Kistler bietet in seinem kleinen Ladenlokal frisches Gemüse und Obst, Setzlinge und saisonale Blumen an. Man könnte die Strecke auch umgekehrt fahren, um sich am Schluss mit Kistler-Produkten eindecken zu können.

  • Beim Gemüsebau von Peter Kistler in Reichenburg geht es los. Bild: Anouk Arbenz
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  • Anouk Arbenz war zuletzt als Kind auf den Inline-Skates. Bild: Anouk Arbenz
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Ich fahre auf angenehm geteerten Strassen dem Wildbachkanal entlang, welcher über eine Länge von vier Kilometern die Gemeinden Schübelbach und Tuggen durchfliesst. Der Entwässerungsgraben ersetzt frühere natürliche Bachläufe. Ich rolle weiter, bis ich die Unterführung der Autobahn erreiche. Dann fahre ich neben der Hauptstrasse, die Richtung Dorf Reichenburg führt, bevor ich nach rechts abbiege Richtung Tuggen. Ich halte bei einer Hütte mit Tischen und Bänken an, um etwas zu trinken. Vor mir sehe ich die Gipfel der beiden Aubrigs und des Chöpfenbergs und links Speer und Mattstock. Dominant auch die berühmte gelb-weisse St. Laurentius-Kirche von Reichenburg.

  • Bild: Anouk Arbenz
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  • Bild: Anouk Arbenz
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  • Blick zurück auf Reichenburg. Bild: Anouk Arbenz
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Voller Leben, aber auch viel Ruhe

Es geht weiter zum Laichseeli. Die Sonne treibt mir mittlerweile den Schweiss in den Nacken und auf den Rücken. Das Seeli liegt noch auf St. Galler-Seite und bietet Lebensraum für verschiedene Frosch- und Lurcharten. Das Laichseeli ist bei Fischern beliebt, da es voller Leben steckt. Viele Schwyzer und St. Galler gehen hier gerne spazieren, weil man Erholung findet. Da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt, ist der Zugang nur beim ungeschützten Teil möglich, wo sich auch Parkplätze befinden. 

  • Bild: Anouk Arbenz
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  • Hier lässt es sich gut verpflegen. Bild: Anouk Arbenz
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Nun geht es auf den letzten Abschnitt der Strecke zu. Vom Laichseeli aus geht es zunächst dem Wildbachkanal entlang – die Fahrt unter den grossen Bäumen ist herrlich, bieten die wunderschönen Bäume auch etwas Schatten. Vorbei an Bauernhöfen und Gewächshäusern geht es bis zur Tödistrasse immer geradeaus – direkt neben dem Wildbachkanal. Wer will, kann auf dem Weg noch einen Abstecher zu Schulers Hofladen machen, der verschiedene Nahrungsmittel und Mittagsmenüs im Angebot hat. Nach der Tödistrasse geht es nach rechts – und dann habe ich es auch schon geschafft!

Im Wildbach­kanal in Tuggen an der Grenze zu Benken erfrischen sich Hunde gerne. Bild: Anouk Arbenz
Anouk Arbenz, Redaktion March24 & Höfe24