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Region
31.07.2021

Entlang der Ausserschwyzer Grenze: Panoramasicht im Naherholungsgebiet

Bild: Roger Züger
In unserer Sommerserie bewältigen wir die Ausserschwyzer Grenze mit den unterschiedlichsten Fortbewegungsmitteln. Die vierte Etappe führt mit dem Mountainbike vom Etzelpass auf die Sattelegg.

Anders als auf den vorherigen Etappen muss die Ausserschwyzer Grenze vom Etzelpass Richtung Sattelegg nicht mühselig gesucht werden. Denn grösstenteils verläuft die Grenze entlang von Strassen, Schotterstrassen oder Wanderwegen.

Zwar weicht die Grenze manchenorts von diesen Routenführungen ab und führt durch dichte Wälder, aber wer das Naherholungsgebiet Altendorfs betritt – fast die komplette Strecke entspricht der Altendörfler Dorfgrenze –, für den ist die Grenze sowieso zweitrangig. Zu imposant ist die Panoramasicht, zu abwechslungsreiche Flora und Fauna, zu vielseitig die Einkehrmöglichkeiten.

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So liegen direkt auf der gut zwölf Kilometer langen Strecke nicht weniger als vier Gaststätten, wovon jede Einzelne mit ihren Spezialitäten oder einfach einem kühlen Blonden lockt. Angefangen mit den Gasthaus St. Meinrad, weiter mit der von der Genossame Altendorf neu erbauten und wunderschönen Stöcklihütte, über die ebenfalls frisch renovierte Alpwirtschaft Gueteregg bis zum Bergrestaurant Sattelegg.

Die Etappe eignet sich sowohl für Wanderer oder Familienausflüge mit Kindern wie auch für Bikerinnen und Biker, mit oder ohne motorisierte Unterstützung. Und das Beste: Wer nicht die ganze Strecke zurücklegen möchte, hat genügend Möglichkeiten, auf Wanderwegen zurück ins Dorf hinunterzustechen.

Ein Aussichtspunkt jagt den nächsten

Ich starte auf dem 950 Meter über Meer gelegenen Etzelpass, wo mit der Kapelle St. Meinrad ein barockes Kunstwerk zu bestaunen ist.

Bild: Roger Züger

Von da aus geht es auf der Obere Obereggstrasse Richtung Osten. Schon da bietet sich die erste Panoramasicht Richtung Innerschwyz, wo Klein und Gross Mythen bestens sichtbar thronen. An sichtigen Tagen ist auch die Königin der Berge bestens zu erkennen.

Blick in Richtung Innerschwyz mit Mythen und Rigi. Bild: Roger Züger

Nach rund einem Kilometer führt ein Wanderweg links von der Strasse weg, auf dem wenig später der Blick auf den Zürichsee ermöglicht wird.

Bild: Roger Züger

Der Weg führt auf die Chörnliseggstrasse, später vorbei an dem Naturfreundehaus Sonnenberg hinauf auf den Beeristofel, von wo sich eine Panoramasicht zum Etzel und bis nach Zürich eröffnet.

Bild: Roger Züger

Weiter geht es durch die Mühligassegg hinauf zum «Stöcklichrüüz» auf 1248 M.ü.M., dem wohl beliebtesten Foto-Aussichtspunkt in Altendorf. Die Grenze verläuft zwar 50 Meter unterhalb des Gipfelkreuzes, allerdings sollte die atemberaubende Sicht von Zürich bis in die Linthebene und am Horizont gar bis zum Säntis keinesfalls ausgelassen werden. Auch Urner und Berner Alpen sind an sichtigen Tagen zu erkennen.

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Vom Stöcklikreuz führ der Wanderweg beziehungsweise die folgende Kiesstrasse über die Gruebhöchi Richtung Gueteregg.

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Wanderer können dort den Wanderweg Richtung Rindereggli nehmen, Biker sollten aus Rücksicht die Schotterstrasse durch den Hintereggwald fahren. Der dichte Wald sorgt vor allem in den Morgen- und Abendstunden mit entsprechendem Sonnenlicht für ein wunderbares, mystisches Lichtspiel.

  • Zuerst geht es noch durch den Wald. Bild: Roger Züger
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Die Strasse bringt einen bis unters Rinderweidhorn, mit 1317 Meter über Meer der höchste Punkt Altendorfs, und später bis zum Bergasthaus Sattelegg, wo meine Reise endet.

Bild: Roger Züger

12,2 km habe ich mit dem E-Bike zurückgelegt, bevor ich das Zepter an den Gleitschirmflieger Peter Jung und an Wanderer Urs Attinger für die nächste Etappe übergebe.

Entlang der Grenze in neun Etappen

In diesem Sommer absolvierten March24 und Höfe24 die knapp 100 Kilometer lange Grenze der Region Ausserschwyz. Das Resultat unserer Wanderungen, Gleitschirmflüge, Inline- und Biketouren wird in neun verschiedenen Etappen präsentiert. Stay tuned!

Roger Züger und Lars Morger, Redaktion March24 & Höfe24