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Region
13.07.2021
13.07.2021 15:55 Uhr

Ist das Hochwasser in Ausserschwyz problematisch?

Seeanlagen in Lachen: Immer wieder schwappt Wasser über.
Seeanlagen in Lachen: Immer wieder schwappt Wasser über. Bild: Stefan Grüter
Die Gewässer unserer Region sind prallvoll. Heute wird sich zeigen, ob sich die Situation am Zürichsee und an der Linth entspannt oder verschärft.

Kein Wunder nach den massiven Niederschlägen der letzten Tage: Die Linth füllt derzeit das ganze Flussbett aus. Und der Zürichsee ist ebenfalls prallvoll, da und dort fehlen nur noch wenige Zentimeter, und das Wasser tritt über die Ufer. Allerdings ist die Linth zu Beginn des Jahrtausends im oberen Teil renaturiert worden und die Dämme wurden saniert, so dass derzeit keine Gefahr besteht.

Es gibt weitere Regenfälle

Der Zürichsee wiederum wird durch ein entsprechendes Wehr in Zürich reguliert. Fachleute beurteilen die Situation als angespannt, aber (noch) nicht prekär. So zumindest die Lagebeurteilung von gestern Nachmittag. Einzig die Inhaber von Bootsplätzen in Bootshütten müssten die Lage speziell beobachten, weil mit dem Anstieg des Pegels die Platzverhältnisse in den Bootshütten zunehmend enger werden.

Generell muss die Hochwassersituation in Ausserschwyz im Auge behalten werden. Denn die Wetterprognosen für heute und die kommenden Tage sehen nicht nach Entspannung aus. Eher ist mit einer Verschärfung der Lage zu rechnen.

  • Seestatt in Altendorf: Der Steg versinkt beinahe im See. Bild: Stefan Grüter
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  • Linth in der Grynau: Das Flussbett ist prallvoll. Bild: Stefan Grüter
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  • Unterdorf in Pfäffikon: Auch hier reicht der See bis zum Uferweg. Bild: Stefan Grüter
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  • Die untere Dusche samt den beiden Bänkli in Pfäffikon stehen voll im Wasser. Bild: Leserfoto
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  • Der Fischsteg in Pfäffikon rund 20 cm im Wasser. Bild: Leserfoto
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  • Hochwasser in Jona. Bild: Facebook
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Stefan Grüter, Redaktion March24 und Höfe24