Home Region Sport Agenda In-/Ausland Magazin
Feusisberg
14.04.2021
14.04.2021 15:52 Uhr

Wegen Sanierung: Hallenbad Feusisberg schliesst

Vorübergehende Schliessung: Die gesamte Technik im Hallenbad Feusisberg muss erneuert werden.  Bild: Mia Hähni
Von den Sommer- bis Ende Herbstferien wird das Feusisberger Hallenbad geschlossen, damit für 1,5 Millionen die gesamte Technik erneuert werden kann. Eine endgültige Schliessung des Bades stand nie zur Debatte.

Gemeinsam mit dem neuen Dorfschulhaus Feusisberg wurde im Herbst 1977 auch das damalige Lernschwimmbecken eingeweiht. Seither sind 44 Jahre verstrichen. In all den Jahren standen immer wieder grössere und kleinere Sanierungen an. Zuletzt habe 2006 eine umfassende technische Instandsetzung und architektonische Aufwertung stattgefunden, wie Liegenschaftsverwalter Pirmin von Euw auf Anfrage erläutert.

Kein Zweifel: Die Technik des Hallenbades ist in die Jahre gekommen – und immer reparaturanfälliger. «Deshalb drängte sich eine technische Erneuerung auf», erklärt von Euw. Entsprechend sei die Sanierung nie infrage gestellt, geschweige denn über eine Schliessung debattiert worden. «Es wäre auch schwierig für den Schwimmunterricht eine andere Lösung zu suchen. Hallenbadkapazitäten sind ja nicht im Überfluss vorhanden.»

Belegung eher geringer

Die Kosten der Sanierung betragen rund 1,5 Mio. Franken und umfassen die Erneuerung der gesamten Technik. Das heisst Pumpen, Leitungen, Lüftungs-, Heizungs-, Sanitär- und Elektroanlagen werden ersetzt. Auch die Badewasseraufbereitung wird auf den neusten Stand gebracht», ergänzt Projektleiter von Euw. Die Nutzer des Hallenbades würden nach erfolgter Arbeit aber nicht viele Veränderungen feststellen. «Ausser eine erneuerte Beleuchtung und Farbveränderungen einiger Bauteile.» Weitere Sanierungen wie etwa Duschen oder Garderoben seien in den nächsten Jahren nicht geplant.

Die Sanierung soll vom 12. Juli bis 15. Oktober – also von den Sommer- bis Ende der Herbstferien – durchgeführt werden. Dann sei die Belegung des Hallenbades eher kleiner. Zudem gebe es für Schulen, Vereine und Organisationen mit öffentlichen Badeanstalten und Seebädern sogar Ausweichmöglichkeiten. Denn wenn pandemiebedingt nicht gerade nur das Schulschwimmen erlaubt wäre, sei das 16  Meter lange und 29  Grad warme Schwimmbecken immer stark genutzt. Wo die Lektionen des Schulschwimmens, der Kinderschwimmkurse etc. in dieser Zeit stattfänden, sei Sache der jeweiligen Verantwortlichen. 

Silvia Gisler, Redaktion March24 und Höfe24