Home Region Sport Agenda In-/Ausland Magazin
Region
13.01.2021
13.01.2021 09:18 Uhr

1,2 Millionen weniger für Rathaus

Das neue Rathaus (rechts) und Justizgebäude Leutschen entstehen hier. (Visualisierung: zvg)
Das Sachgeschäft für das neue Rathaus und Justizgebäude des Bezirks Höfe in Freienbach wurde an die Urne überwiesen. Der Bezirksrat hat jetzt zusätzliche Informationen veröffentlicht.

An der letzten Höfner Bezirksgemeinde vom 25. November gab es zur Vorstellung der Sachvorlage Rathaus und Justizgebäude Leutschen Fragen bezüglich energetischer Massnahmen sowie zu voraussichtlicher Einsparungen durch die Reduktion der Standorte. Dazu hat der Bezirksrat auf der Webseite der Bezirkskanzlei neue Dokumente aufgeschaltet.

Minergie-A Standard?

Betreffend dem neuen Rathaus Leutschen gingen an der Bezirks­gemeinde drei Anträge der GLP ein, die jedoch von der Versammlung allesamt abgelehnt wurden. Trotzdem hat der Bezirksrat die gestellten Fragen genauer erörtert. Am ausführlichsten zum Anliegen, dass der Neubau in Minergie-A Standard ausgeführt werden soll. Das Schulgebäude Leutschen wurde laut Ressort Liegenschaften 2006 saniert und dabei die Aussenhaut mit neuen Fenstern und Sonnenschutz versehen. Die Waschbetonteile wurden zudem gedämmt und mit einer Metallverkleidung versehen. Die Schulanlage wird mit Erdgas beheizt. Die Sanierung sämtlicher Gebäude belief sich damals auf 14 Millionen Franken. «Dank dieser Sanierung wurde die Schulanlage auf einen energetischen und thermischen Standard gebracht», sind sich die Verantwortlichen sicher. Diese Erneuerungsarbeiten entsprachen werter­haltenden Massnahmen für die nächsten 40 bis 50 Jahre. Aus diesen Gründen habe der Bezirksrat beschlossen, beim Hauptgebäude auf weitere grosse Sanierungsmassnahmen zu verzichten.

Der Neubau des nebenstehenden Justizgebäudes (des Pavillons) jedoch werde nach den neusten Energievor­gaben erstellt. «Ob ein Minergie-A-Gebäude oder ein Plusenergiehaus entsteht, wird in der laufenden Planung definiert», heisst es von Seiten des Bezirksrats.

Weiter bemängelten die Grünliberalen, dass beim neuen Rathaus nur rund 40 Veloabstellplätze zur Verfügung stehen werden – für etwa 60 Angestellte. Hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Ausgabe vom 12. Januar 2021 im "March-Anzeiger" oder "Höfner Volksblatt".

Patrizia Baumgartner