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Kanton
30.11.2020

Schwyzer Regierung verschärft Auflagen für Demos

Bild: zvg
Sicherheitsdirektor Herbert Huwiler nimmt Masken-Kundgebungen ins Visier.

Die Kundgebung gegen die Corona- Massnahmen vor rund einer Woche in Lachen werden nicht nur ein juristisches Nachspiel haben. Das macht SVP-Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Herbert Huwiler in seinem  Interview mit dem «Boten der Urschweiz» klar.

Dass die wenigsten der 1000 Kundgebungsteilnehmer sich an die Maskenpflicht hielten, sorgt für Unverständnis. Huwiler: «Die Veranstalter haben jetzt sämtlichen Vertrauensvorschuss verspielt.» Das heisse, dass für die bereits angekündigte Kundgebung in Schwyz im kommenden Januar die Auflagen viel strenger sein werden.

Die Veranstalter sollen nun stärker in die Pflicht genommen werden. «Hält man sich nicht daran, werden Massnahmen ergriffen, die Leute vom Platz verwiesen oder im schlimmsten Fall die ganze Veranstaltung abgebrochen», gibt der Polizeidirektor den Tarif durch.

Die Kantonspolizei habe im Vorfeld das Schutzkonzept für die Kundgebung in Lachen geprüft. Dieses sei «gut» gewesen. Huwiler: «Aber es wurde nicht eingehalten.» Im Maximum könnte es nun eine Busse von 10000 Franken für die Veranstalter geben.

Lockdown sorgte für ruhigen Frühling für die Polizei

Weniger Suizide, weniger Strassenverkehr, weniger häusliche Gewalt und weniger Suizide brachten im Lockdown der Kantonspolizei einen ruhigen Frühling, bilanziert Huwiler. Gegenüber dem Vorjahr wurde eine Million Franken weniger Bussgeld eingenommen.

Redaktion March24 & Höfe24