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03.12.2021
03.12.2021 10:21 Uhr

Am 3. Dezember an handycapierte Menschen denken

Die Vereinten Nationen riefen diesen Gedenk- und Aktionstag aus.
Die Vereinten Nationen riefen diesen Gedenk- und Aktionstag aus. Bild: Pixabay
Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen soll das Bewusstsein der Öffentlichkeit für Probleme von Menschen mit Behinderung wachhalten und das Wohlergehen dieser Menschen fördern.

Am 3. Dezember 2021 wird den Menschen mit Behinderungen gedacht. Der Tag wurde von den Vereinten Nationen als Gedenk- und Aktionstag ausgerufen. Er soll das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Probleme von Menschen mit Behinderung wachhalten und die Würde, Rechte und das Wohlergehen dieser Menschen fördern.

2007 Gedenktag unbenannt

Nachdem die Vereinten Nationen das Jahr 1981 als das Internationale Jahr der Behinderten gefeiert hatten, wurde im Dezember 1982 ein Aktionsplan für die Belange behinderter Menschen entwickelt. Die zehn Jahre von 1983 bis 1993 wurden zum Jahrzehnt der behinderten Menschen ausgerufen.

Der erste Internationale Tag der Behinderten war 1993. Im Dezember 2007 wurde der Gedenktag zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen unbenannt.

Gemeinschaft überwindet Grenzen der Behinderung. Bild: Pixabay

Wortwahl

Das Wort Behinderte(r) wurde in den 1980er Jahren zunehmend als diskriminierend empfunden. Nach der Jahrtausendwende geriet auch die Ersatzformulierung behinderter Mensch/behinderte Menschen in die Kritik, weil der Begriff zu sehr auf das Behindert-Sein reduzierte.

Heute wird der Begriff Mensch(en) mit Behinderung(en) von einer Mehrheit Deutsch Sprechender und Schreibenden bevorzugt. Noch bevorzugter wird der Begriff Beeinträchtigung statt Behinderung.

Armut als Folge einer Behinderung

Häufig ist Behinderung mit Armut verbunden. Dies zeigt sich zum Beispiel in Ländern wie Nordkorea oder Tansania, wo es keine Polioschutzimpfung für alle gibt. Eine Behinderung schafft auch Armut, wenn nämlich die Behinderung dazu führt, dass keine Schule besucht oder auch keiner bezahlten Arbeit nachgegangen werden kann, auch fehlende soziale Hilfs- und Unterstützungsstrukturen führen meistens zu Armut.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Caritas international.

Patricia Rutz/Goldküste24