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Sport
22.10.2021

Unihockey: Jetzt gilt es ernst für die Red Devils

In der Meisterschaft haben die Devils gegen Davos gewonnen, nun auch im Cup?
In der Meisterschaft haben die Devils gegen Davos gewonnen, nun auch im Cup? Bild: Carlo Stuppia
Die Altendörfler müssen in den beiden Spielen am Wochenende darauf achten, weniger Tore zu kassieren.

Nach einer Woche Pause geht für die Märchler der Spielbetrieb weiter. Am Samstag erwarten die Devils die Iron Marmots Davos für den Cup 1/16-Final in der MZH. Es ist bereits das zweite Aufeinandertreffen mit den Bündnern, denn in der Meisterschaft feierten die Devils mit dem 6:5-Erfolg nach Verlängerung den bisher einzigen Saisonsieg. Anschliessend verloren sie allerdings die nächsten drei Partien und kassierten durchschnittlich acht Tore pro Begegnung.

Lukas Wildhaber ist wieder zurück

Die vergangene Nationalmannschaftspause nutzten die Märchler dazu, um an ihrer defensiven Stabilität zu arbeiten. Verteidiger Lukas Wildhaber, der nach überstandener Knieverletzung seit Anfang Saison wieder in der Stammformation steht, meint: «Wir müssen ohne Ball mehr arbeiten und auch bereit sein, Fehler der Mitspieler auszubügeln. Wenn wir unser Spiel 60 Minuten durchziehen, werden wir gegen Davos gewinnen und eine Runde weiterkommen.»

Die Devils-Defensive wird sich diesmal auch auf den torgefährlichen Luca Rizzi eingestellt haben. Mit drei erzielten Toren liess er in der letzten Begegnung die Bündner lange an den Sieg glauben. Bei einem Weiterkommen der Devils wird der nächste Gegner zugelost und wäre wahrscheinlich eine grosse Nummer des Schweizer Unihockeys.

An der Defensive arbeiten

Am Sonntag reisen die Märchler dann ins Welschlandzum momentanen Tabellenschlusslicht Floorball Fribourg. Beim schlecht in die aktuelle Spielzeit gestarteten Gegner müssen Punkte her, um einen zu grossen Abstand auf die Playoffplätze zu vermeiden. Dazu Wildhaber: «Wir müssen Drittel für Drittel hart arbeiten, um wieder ein gutes Gefühl aufzubauen. Dieses Spiel wird wohl das Team mit der solideren Abwehr für sich entscheiden.» Denn auch bei den Fribourgern liegt der Grund für die schlechte Platzierung vor allem in der Defensive, haben die Saanestädter doch hinter den Devils am meisten Tore der Liga kassiert. Obwohl die Devils Floorball Fribourg in der vergangenen Saison

beim 11:3-Heimsieg regelrecht an die Wand gespielt hatten, wird das Spiel gegen den Tabellennachbarn kein Selbstläufer. Im Gegenteil: Falls sich die Märchler wie in den vergangenen Spielen defensiv derart anfällig zeigen, wird auch gegen den Letzten kein Blumentopf zu gewinnen sein.

Thomas Mächler