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Pfäffikon
19.10.2021

Musikalische Vielfalt in der 10. Orgelnacht in Pfäffikon

Werden auch an der Orgelnacht in Pfäffikon auftreten: das Organisten-Vokalquartett mit Instrumentalisten.
Werden auch an der Orgelnacht in Pfäffikon auftreten: das Organisten-Vokalquartett mit Instrumentalisten. Bild: zvg
Am kommenden Freitag findet die 10. Orgelnacht statt. Nicht weniger als sechs Stunden Musik in elf Kurzkonzerten mit Dutzenden Teilnehmenden sind in der St. Meinradskirche Pfäffikon zu hören.

Die 10. Orgelnacht vom kommenden Freitag in der St. Meinradskirche Pfäffikon verspricht einmal mehr einen langen, mit viel abwechslungsreicher Musik gefüllten und erfüllenden Abend: vor allem Orgelmusik in vielen Facetten, Instrumentalmusik (die Orgel als Begleitinstrument) und auch Vokalmusik in unterschiedlicher Besetzung.

Die zwölf Organistinnen und Organisten, die neun Instrumentalistinnen undInstrumentalisten und die drei Vokalformationen haben ein abwechslungsreiches Musikprogramm zusammengetragen, das in dieser stilistischen Vielfalt und in so kurzer Abfolge nicht so schnell wieder anzutreffen ist. Zusammengerechnet ergeben diese elf Kurzkonzerte fast sechs Stunden Musik.

Etwas für jede und jeden

Im Vorprogramm um 17 Uhr wird es für Kinder von vier bis 99 Jahren eine Überraschung geben: eine spannende Kindergeschichte «Die fürchterlichen Fünf» mit gross projizierten Bildern und viel (Orgel-)Musik. Es wird also eine Orgelnacht, in der jede und jeder etwas für sich zum Geniessen findet. Die 10. Orgelnacht in der St. Meinradskirche Pfäffikon findet am kommenden Freitag, 22. Oktober, von 17 bis 24 Uhr statt.

Grosse musikalische Vielfalt

Schon zu Beginn ist Nachwuchsförderungangesagt: Die begabte Blockflötistin LeonoraBisig spielt zwei Werke italienischer Barockkomponisten. Der Kirchenmusiker ausLachen, Florian Moskopf, stellt sein Kurzkonzert unter das Thema «Vater unser im Himmelreich» mit entsprechenden Kompositionen von Mendelssohn und Bach. Auch der Kirchenchor Pfäffikon unter der Leitung von Konrad von Aarburg lässt ein bekanntes Chorwerk von Mendelssohn erklingen. Die in der Region bekannte junge Flötistin Fabienne Bisig wird in ihrem Konzert mit ihrer Musikalität und Virtuosität das Publikum erfreuen. Der Kirchenmusiker der reformierten Kirchgemeinde Höfe stellt Bachs Zeitgenossen Johann Gottfried Walther in den Mittelpunkt seines Programms.

Wer kennt schon den Komponisten Joseph Fierlinger? In der Wende zum 19. Jahrhundert wirkte er als Schulmeister in Oberösterreich und komponierte nebenberuflich sehr viele Werke, unter anderen die Orgelsolomesse in B-Dur, die vom Organisten-Vokalquartett, Instrumentalisten und mit Roman Künzli an der Orgel aufgeführt wird. 

Es folgt wieder klanglich eine völlig andere Welt: Remo Gwerder, Akkordeon und Schwyzerörgeli, und Fabienne Romer an derOrgel entführen uns mit ihrem bunten Programm durch Frankreich, Slowenien,Brasilien und die Schweiz. Mirjam Föllmi, Orgel, bleibt beim nächsten Kurzkonzert «Viva Italia» bei Kompositionen italienischer Komponisten. Vier Hornisten und der Organist Fabian Bucher musizieren gemeinsam Originalwerke und Bearbeitungen für die akustisch den Kirchenraum füllende Besetzung.

Die Organistin Deborah Züger stellt mit ihrem Kontrast bildenden Programm den französischen Komponisten der Romantik, César Franck, dem französischen Kollegen der Neuzeit, Jean Guillou, mit kurzen Stücken gegenüber. Im abschliessenden Konzert lässt die Schola Iubilate gregorianische Gesänge erklingen.

Dazwischen wird Vincenzo Allevato an der Orgel sich in seinen Improvisationen von den meditativ wirkenden Melodien inspirieren lassen und so der Orgel in der St. Meinradskirche zu guter letzt nochmals ihre Farbenpracht entlocken können.

 

Redaktion March24 & Höfe24