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Feusisberg
18.10.2021
18.10.2021 11:53 Uhr

«Gemeinsam solidarisch und stark»: Frauennetz Schwyz feierte sein 20-Jahr-Jubiläum

Das Netzwerken war ein wichtiger Bestandteil des Jubiläumsabends des Frauennetzes Schwyz.
Das Netzwerken war ein wichtiger Bestandteil des Jubiläumsabends des Frauennetzes Schwyz. Bild: Erika Unternährer
Ohne ein Netzwerk geht gar nichts – da liegen die Mitglieder des Frauennetzes Schwyz goldrichtig. Deshalb hiess es auch am Jubiläumsfest: erst das Networking, dann das Vergnügen.

Seit 20 Jahren gibt es das Frauennetz Schwyz – und das sollte gefeiert werden. Am Samstagabend fanden sich deshalb zahlreiche Frauen – und auch ein paar Männer – zum Jubiläumsfest im Maihof-Areal in Schindellegi zusammen.

Fachwissen austauschen

Im Foyer stellten Unternehmerinnen diverser Branchen ihr Business oder ihre Projekte vor. Manche sind schon lange Mitglied des Vereins, andere sind erst seit kurzem dabei. So zum Beispiel Ernährungsberaterin Renate Wicker, welche ihre «Rohkost-Akademie» im vergangenen Jahr eröffnet hat und in den Höfen Seminare anbietet.

  • Susanne Thellung, CEO Schwyzer Kantonalbank, stärkte die Frauen. Bild: Erika Unternährer
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  • Im Anschluss auf die Zeitreise folgt die einstündige Unterhaltung durch das Autorenduo Schreiber vs. Schneider, das am laufenden Band für Lacher und Jubel sorgt. Mehrmals spricht das Ehepaar auf der Bühne Themen an und man muss sich eingestehen: In so manchem Klischee steckt doch mehr Realität, als man zugeben will. Bild: Erika Unternährer
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  • Der Vorstand des Frauennetzes Schwyz erhielt zum 20-Jahr-Jubiläum Geschenke vom Frauenbund. Bild: Erika Unternährer
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Gegenüber im Raum informierte Béatrice Röllin über ihre Coachings zur Persönlichkeitsentwicklung und Potenzialentfaltung. Am Stand neben Béatrice Röllin stand Luzia Küng. Sie ist Marketing-Projektleiterin bei der Alternativen Bank Schweiz und ebenfallsMitglied im Frauennetz Schwyz: «Ich bin in diesem Verein, weil es mich interessiert, was andere Unternehmerinnen machen und in welchen Branchen sie tätig sind. Indem wir uns vernetzen, können wir uns privat gegenseitig unterstützen – zum Beispiel, indem wir Fachwissen austauschen.» Networking grossgeschrieben

Es ist ein Geben und Nehmen, das durch geschäftliche und kollegiale Beziehungen entsteht. Die politischen Interessen der Frauen stehen zwar auch heute, 20 Jahre später, noch im Mittelpunkt – doch es wir auch klar: Networking für unternehmerische Zwecke wird grossgeschrieben.

Vollständiger Artikel in den Printzeitungen «March-Anzeiger» und «Höfner Volksblatt» zu lesen.

Frauen, bleibt berufstätig!

Im Gespräch mit der Geschäftsfrau thematisiert Co-Vizepräsidentin Claudia Hiestand unter anderem den Wandel der Arbeitsmodelle, Stichworte: Teilzeitarbeit und Homeoffice. Ihren Standpunkt macht auch Susanne Thellung, CEO der Schwyzer Kantonalbank, klar: Teilzeitmitarbeitende seien für die Geschäftsleitung ein Mehraufwand, doch das sei ihr egal. Viel wichtiger sei für eine Führungskraft, die Mitarbeitenden zum Erfolg zu führen – und das soll auch mit einem reduzierten Pensum möglich sein. Überzeugt ist sie auch davon: Teilzeitstellen, ebenso wie die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten, sind nicht nur Bedürfnisse von Frauen, sondern auch von Männern. Seit sie Führungspositionen innehabe, frage sie die frischgebackenen Väter in ihrem Betrieb: «Willst du dein Pensum nicht reduzieren?» Die Antwort laute zumeist: Nein, es sei zu wenig ökonomisch.

Erika Unternährer, Redaktion March24 & Höfe24