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Pfäffikon
13.10.2021
13.10.2021 13:34 Uhr

Längerer Steg für Fahrgäste

Der schmale Fussgängersteg im Hintergrund  soll um zwölf Meter verlängert werden, um den Böötlern  weitere Ein- und Aussteigemöglichkeiten zu bieten.
Der schmale Fussgängersteg im Hintergrund soll um zwölf Meter verlängert werden, um den Böötlern weitere Ein- und Aussteigemöglichkeiten zu bieten. Bild: Silvia Gisler
Die Gemeinde Freienbach beabsichtigt im Pfäffiker Gästehafen den Fussgängersteg zu verlängern. Dies soll dazu führen, dass das Anlegen der Boote entflochten wird und das Taxiboot einfacher zirkulieren kann.

Es ist ruhiger geworden am Hafen in der Seeanlage in Pfäffikon. Ein paar Enten tauchen im Seewasser auf und unter, ein Schwan schwimmt gemächlich vorbei. Hier, wo den Sommer über ein reges Kommen und Gehen ist, herrscht an diesem sonnig-kalten Montag also vor allem eines: erholsame Stille. Trotzdem kann man sich lebhaft vorstellen, wie sich hier an heissen Sommertagen die Böötler und Schiffspassagiere tummeln. Insbesondere im Hafen der Gästeboote wird es in der Hochsaison auf dem Schiffsteg – und auch im Wasser – hin und wieder etwas eng. Dem will die Gemeinde Freienbach dem Amtsblatt zufolge Abhilfe schaffen.

Mehr Platz zum Anlegen

Wie der Freienbacher Liegenschaftsverwalter Pius Kistler erzählt, sind Bootfahrer auf die Gemeinde zugekommen und haben angeregt, eine Lösung für die engen Platzverhältnisse zu suchen. «Wenn viele Boote im Hafen angelegt sind, muss das Ufnau-Taxiboot teilweise stark zirkeln, um zu seinem Anlegeplatz zu gelangen», so Kistler. Zwar sei es bisher zu keinerlei Kollisionen und Schäden gekommen, doch sehe die Gemeinde das Problem des Shuttle-Kapitäns. Deshalb soll nun der linksseitige Steg um zwölf Meter verlängert werden. «Damit erhalten die Boote im Allgemeinen mehr Platz zum Anlegen – und das Taxiboot kann seine Fahrgäste im schlimmsten Fall auch einmal auf der anderen Seite ein- und aussteigen lassen, wenn es bei seiner Haltestelle zu eng geworden ist.» 

Schonzeit beachten

Laut Pius Kistler soll die geplante Steg-Verlängerung insgesamt knapp 10 000 Franken kosten. «Es ist eine kleine Sache, die in kurzer Zeit realisiert werden kann.» Selbstverständlich müsse aber auch die Gemeinde die Schonzeit und den Tiefwasserstand beachten, wenn es um den Zeitraum der Umsetzung gehe. Hierfür erwartet Kistler entsprechende Auflagen vonseiten der kantonalen Ämter. «Ziel ist es, dass wir die Arbeiten pünktlich zum Saisonstart im nächsten Jahr ausgeführt haben.»

Silvia Gisler, Redaktion March24 & Höfe24