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Sport
12.10.2021

Starke Startphase entschied die Partie zugunsten des FCFS

Michael Wind scheitert an Oberrieden-Torhüter Marc Rothacher.
Michael Wind scheitert an Oberrieden-Torhüter Marc Rothacher. Bild: Bruno Füchslin
Mit einem deutlichen 5:1-Erfolg schickte der FC Feusisberg-Schindellegi am Sonntag die Gäste aus Oberrieden wieder nach Zürich zurück.

Eine nächste – die fünfte – Runde der 5.-Liga-Gruppe 1.

Hätte Feusisberg-Schindellegi die Saison-Startpartie gegen Hausen am Albis nicht 0:2 verloren, stünden jene von knapp unter dem Etzel als klare Tabellenführer da. Die weiteren drei Partien – alle gewonnen; dies mit einem Torverhältnis von 20:0 – gaben preis, dass der FCFS in Sachen Gruppensieg bis auf einen Punkt «dran bleibt». Man wartet auf Punktverluste der Säuliämtler ...

Die Stärken ausgespielt

«Wir sind erneut stark gestartet, wie zum Beispiel schon gegen Einsiedeln. Immer dann, wenn wir den Ball laufenlassen, können wir unsere Stärken ausspielen», gab FCFS-Trainer Urs Füglister nach der Partie preis. Tatsächlich: Die erste halbe Stunde gehörte den Gastgebern, die noch und noch in aufmerksamer Weise variantenreiche Angriffe Richtung Zürcher Tor lancierten und diese auch belohnt sahen: Erst Urs Fuchs (15., nach Rechtsflanke), dann Raffael Ziltener (18.; nach viertem Eckball) sahen ihre Abschlüsse durch das Tornetz gestoppt. Als auch noch Benjamin Wildhaber gleich zwei Mal traf (30., 36; je ausgenützte Torwartfehler), war «der Mist geführt».

Ein Treffer in Halbzeit zwei

Weshalb Oberrieden erst danach zu eigenen Angriffen fand und fortan die Begegnung – auch im zweiten Abschnitt – relativ ausgeglichen gestaltete, blieb ein ungelöstes Rätsel. Noch vor der Pause traf Giuseppe Colombo mittels abgefälschtem Abschluss aus 16 Metern zum einzigen Treffer der Gäste. Für Feusisberg-Schindellegi bedeutete dieser nach knapp 300 Minuten ohne Gegentore einen leichten Dämpfer, der umgekehrt zu mehr Aufmerksamkeit anstacheln sollte.

Der FCFS startete zum zweiten Abschnitt wiederum aufmerksam und hatte durch je einen Latten- und Pfostentreffer vorerst keine Abschlussfortüne. So blieb der Kopfballtreffer von Colin Föllmi (67., nach seitlichem Freistoss) das einzig Zählbare der zweiten 45 Minuten.

Nochmals Trainer Urs Füglister: «Gut, dass wir unsere Form mit diesem Sieg bestätigen konnten. Am nächsten Sonntag haben wir spielfrei, ehe es in die letzten Herbstpartien geht.» Da auch Hausen am Albis gewann, bleibt die Differenz zwischen Tabellenführer und Ranglistenzweitem auf demselben einen Punkt bestehen.

Bruno Füchslin, Freier Mitarbeiter March24 & Höfe24