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Siebnen
07.10.2021
06.10.2021 18:36 Uhr

So fleissig wird an Anlässen in Ausserschwyz getestet

Am Siebner Märt galt die 3-G-Regel, in der Nähe des Eingangsbereichs gab es ein provisorisches Testcenter.
Am Siebner Märt galt die 3-G-Regel, in der Nähe des Eingangsbereichs gab es ein provisorisches Testcenter. Bild: Redaktion March24/Höfe24
Geht doch: Grossanlässe wie der Siebner Märt konnten trotz 3G-Regel ohne Probleme durchgeführt werden – selbst wenn der Aufwand bei 2000 durchgeführten Tests nicht klein war.

Geimpft, genesen oder getestet – nur wer das Zertifikat vorweisen kann, darf die Innenräume diverser Gastro- oder Kulturlokale sowie Fitnesscenter betreten. Für grössere Anlässe gilt die 3G-Regel schon länger, und zwar nicht nur im Innenraum. Nicht wenige Events sind aufgrund dessen abgesagt worden. Wer Hoffnung schöpfte, die Ausserschwyzer Märkte oder Chilbis wieder besuchen zu können, hat auch dieses Jahr zum Teil vergebens gehofft.

Rund 2000 Tests beim Siebner Märt und am Herbstschwinget

Wo die einen Veranstalter den Anlass komplett abblasen, suchen andere eine Lösung. So kam es, dass der Siebner Märt Ende September doch stattfinden konnte, ebenso wie das Herbstschwinget. Um den Gesellschafts- oder Sportevent besuchen zu können, musste das Zertifikat her – praktisch also, dass die TopPharm Apotheke Siebnen mit ihrer Test-Equipe ab Samstag im Empfangsbereich des Marktes mit einem Testcenter bereitstand.

«Am Siebner Märt und am Herbstschwinget sind zusammen etwa 2000 Tests durchgeführt worden», berichtet TopPharm-Apothekerin Danielle Arnold. Positiv fielen in diesen vier Tagen fünf Tests aus.

Permanente Testzenter beim Lakers Stadion und in Tuggen

Seit dem 10. September steht ein permanentes Testzelt vor dem Stadion der SCRJ Lakers in Rapperswil. Geöffnet ist es jeweils an Matchtagen ab 16 Uhr. Da das Angebot öffentlich ist, können sich neben den Eishockeyfans auch alle anderen testen lassen, die ein Zertifikat benötigen. Roger Meier, der Corona-Verantwortliche des Vereins, sagt, dass sich an den Spieltagen zwischen 180 und 260 Personen testen lassen. «Davon gehen circa 80 Prozent ans Spiel.»

Im «Bandits» in Tuggen steht ebenfalls ein permanentes öffentliches Testcenter. Zu Beginn war es nur am Samstag geöffnet. Seit die 3G-Regel auch für kleinere Gastronomielokale gilt, kann man auch am Freitag zum Test antraben. «Rund ein Drittel unserer Gäste lassen sich bei uns vor Ort testen», sagt Marco Bisig. Das Angebot wird pro Tag von rund 100 Frauen und Männern in Anspruch genommen.

Tests bald kostenpflichtig

In Anbetracht der bald eintretenden Kostenpflicht für die Tests stellt sich nun die Frage, wie viel Franken man ab dem 11. Oktober fürs Zertifikat hinblättern muss. Die vom Bund angesetzte Kostenempfehlung für Antigentests liegt bei 50 Franken. «Für unsere Gäste bemühen wir uns jedoch, die Kosten deutlich tiefer zu halten», verspricht Bisig. Der 11. Oktober ist nicht mehr weit, also wird eine konkrete Zahl wohl bald feststehen.

Erika Unternährer, Redaktion March 24 und Höfe 24