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Lifestyle
03.10.2021
01.10.2021 11:12 Uhr

Auf zwei Rädern günstig unterwegs

Velofahrerinnen und Velofahrer finden mit «warmshower» einen Gratis-Gastgeber auf ihrer Fahrradtour.
Velofahrerinnen und Velofahrer finden mit «warmshower» einen Gratis-Gastgeber auf ihrer Fahrradtour. Bild: BFU
Die Plattform warmshowers ermöglicht Velotouristen eine private und kostenlose Unterkunft auf ihren Reisen. Unterkünfte gibt es auch in unserer Region.

Wer längere Radtouren unternimmt, muss nicht in jedem Fall für die Übernachtung bezahlen. Die Gemeinschaft «warmshowers» ist ein weltweites Netzwerk zwischen Fahrradtouristen und Anbietern von Übernachtungen. Die Gastgeber, sogenannte Hosts, bieten eine warme Dusche und ein Bett an, und manchmal auch eine Mahlzeit oder ein Frühstück.

Ein paar hilfreiche Regeln beachten

In Ausserschwyz gibt es einige wenige Gastgeber. Viele gibt es im Zürcher Unter- und Oberland. In Innerschwyz und im Raum Einsiedeln gibt es auch einige wenige. Der Kontakt via Telefon oder E-mail zwischen Anbieter und Nutzer findet oft kurzfristig statt und beruht auf Abmachungen. 

«warmshowers» verlangt eine Registrierung gegen eine kleine Gebühr und empfiehlt einige Regeln, damit die Gastfreundschaft gelingt. So wird die gegenseitige Unterbringung angestrebt – also ein Geben und Nehmen. Man muss 18 Jahre alt sein, um das Angebot nutzen zu können. Die Privatsphäre muss geschützt sein. Wichtig seien Wohlbefinden und Sicherheitsgefühl zwischen Anbieter und Gästen. Man solle niemanden aufnehmen, mit dem man sich nicht wohl fühle. 

Bild: zvg

Unkomplizierte Gastfreundschaft

«warmshowers» ist ein Gastfreundschaftsnetzwerk für Menschen, die kürzere und längere Fahrradtouren unternehmen. Die Plattform ist eine Sharing Economy – Gastgeber sollen keine Gebühren für die Unterkunft erheben. Über eine mobile App ist die vielsprachige Website zugänglich. Die Organisation wurde 1993 vom kanadischen Paar Terry Zmrhal  und Geoff Cashmen gegründet. Diese Gemeinschaft von Radfahreren wirkt sich sowohl sozial als auch wirtschaftlich positiv auf ländliche Gemeinden aus. Viele Benutzer der Plattform sind Radfahrer aus gesundheitlichen Gründen oder um ihren CO2-Fussabdruck zu verringern und umweltfreundlich zu sein. Die Organisation erhebt eine kleine Gebühr. Sie erhält Spenden, womit sie ihren Aufwand finanziert.

Johanna Mächler, Redaktion March24 & Höfe24