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Sport
27.09.2021
27.09.2021 11:50 Uhr

«Heimsieg» für Adrian Steinauer in Siebnen

Adrian Steinauer ist in Siebnen der Gewinner.
Adrian Steinauer ist in Siebnen der Gewinner. Bild: Albert René Kolb
Nach dem enttäuschenden Abschneiden am Kilchberger gewinnt Adrian Steinauer (links) den gestrigen Herbstschwingertag in Siebnen. Die Athleten des Schwingklubs March-Höfe landen auf den Ehrenplätzen: Reto Nötzli wird Zweiter, Joel Kessler Dritter.

Einen Tag nach dem Saisonhöhepunkt fand in Siebnen der 83. Herbstschwingertag statt. 105 Schwinger, darunter die Eidgenossen Stefan Burkhalter, Willy Graber und der einheimische Reto Nötzli, waren gemeldet.

  • Traditionell servieren die Schwinger des Schwingklubs March-Höfe dem Publikum das Mittagessen - Roman Ulrich fasst ein Serviertablett. Bild: Albert René Kolb
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  • Folklore gehört dazu: die Alphorngruppe Toschtelgruess Bild: Albert René Kolb
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  • Der Einschellerverein Galgenen Bild: Albert René Kolb
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Fast hätte es für den Sieg gereicht

Spannend wurde es nach dem Mittagessen: beim Duell Reto (Nötzli) gegen Reto (Fankhauser), aus dem kein Sieger hervorging. Der ebenfalls führende Jvo Kurmann musste gegen Adrian Steinauer seine erste Niederlage einstecken. Während Alex Huber gegen Marcel Betschart stellte, gestaltete Joel Kessler seinen vierten Gang siegreich.

Im fünften Gang bettete Reto Nötzli Thomas Burkhalter ins Sägemehl, Alex Huber gewann gegen Jvo Kurmann und Joel Kessler gegen Marc Lustenberger. Somit konnten sich die Ausserschwyzer vor dem letzten Gang weit vorne in der Rangliste platzieren.

  • Kilchberger-Sieger unter sich: Geni Hasler (links, Sieger 1990) und Fabian Staudenmann (Co-Sieger 2021). Bild: Irene Lustenberger
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  • Alex Huber (Tuggen, oben) verliert im 6. Gang gegen den Eidgenossen Willy Graber. Bild: Albert René Kolb
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  • Der Einheimische Joel Kessler (Siebnen, oben) siegt im 4. Gang gegen Lukas Suter (Unterägeri). Bild: Albert René Kolb
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Für den Schlussgang reichte es den Athleten des Schwingklubs March-Höfe aber nicht ganz. Diesen bestritten die beiden Teilverbandskranzer Adrian Steinauer und Reto Fankhauser, der gegenüber dem punktgleichen Kessler den Vorzug erhielt. Während Kessler (gegen Patrick Betschart) und Huber (gegen Willy Graber) ihren letzten Gang stellten, bodigte Nötzli Andy Signer und hielt somit die Chance auf den Festsieg intakt. Bei einem gestellten Schlussgang hätte sich der Pfäffiker als Sieger ausrufen lassen können.

Gute Platzierungen für Ausserschwyzer

Am Schluss musste Nötzli aber mit dem zweiten Rang vorliebnehmen. Denn nach knapp zweieinhalb Minuten gelang es Adrian Steinauer, Reto Fankhauser mit Kurz zu bezwingen. Der in Vorderthal wohnhafte Einsiedler freute sich über seinen «Heimsieg»: «Ich habe schon ein paar Mal gegen Reto geschwungen und wusste, was mich erwartet», so der 30-Jährige. Der Sieg helfe ihm, sein enttäuschendes Abschneiden in Kilchberg besser verarbeiten zu können.

Während Adrian Steinauer Muni «Hector» nach Hause nehmen durfte, erhielt der Zweitplatzierte Reto Nötzli das Rind «Ragusa». Joel Kessler klassierte sich auf dem dritten Rang. Eine Auszeichnung erhielten auch Alex Huber, Benjamin Züger, Roman Ulrich, Alexander Schnellmann und Alex Styger.

Irene Lustenberger, Redaktion March24 & Höfe24