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Sport
27.09.2021

Tuggen verliert zu Hause gegen Tabellenführer Baden

Zweikampf zwischen Michael Baertsch (l.) und Stefano Cirelli.
Zweikampf zwischen Michael Baertsch (l.) und Stefano Cirelli. Bild: zvg
Der FC Tuggen verliert zum dritten Mal in Serie. Beim 0:2 zu Hause gegen Leader Baden gerieten die Märchler schon früh in Rückstand und konnten nicht mehr reagieren.

Von Badener Fangesängen begleitet waren es die Gäste, die glücklicher in die Partie starteten. Nach drei Minuten war es Badens Jakovljevic, der von der Straf-raumgrenze aus abschloss und via Pfosten den Führungstreffer erzielen konnte. Ein Gegentreffer ohne Vorankündigung war es, für die Tuggner aber dennoch ein Horrorstart in die Partie. Nach zuletzt zwei Niederlagen lag man also bereits früh gegen den amtierenden Tabellenführer zurück.

Keller vergibt grösste Chance

Die Aargauer hatten auch in der Folge leichte Vorteile, allerdings wussten die Tuggner gut mitzuhalten. Schliesslich wurde die Allenspach-Elf offensiv frecher, musste die Torgefahr aber fortan mit Weitschüssensuchen, die Aargauer standen in der Defensive zu solide. Die wohl grösste Chance der Tuggner ereignete sich in der 54. Minute, als Caine Keller einen Badener bilderbuchmässig stehen liess und zentral von der Straf-raumgrenze aus zum Abschluss kam. Der platzierte Schuss rauschte nur knapp am Pfosten vorbei. Und mit der voranschreitenden Zeit gab es auch mehr Aggressivität im Spiel, kaum ein Ball wechselte ohne hitzigen Zweikampf die Seiten.

Baden gnadenlos

Gerade als Tuggen immer wieder zu gefährlichen Chancen kam und erste Schwaden des Ausgleichstreffers in der Luft lagen, schockte Badens Teichmann das Heimteam erneut und erzielte eiskalt das 2:0. Tuggen schien zu hadern – mit sich selbst, mit vergebenen Torchancen, mit Schiedsrichterentscheidungen, die den Spielfluss nahmen.

Einer, der viel einstecken musste, war Tuggen Marco Fässler. «Es ist bitter, wenn man nicht schlecht spielt und trotzdem verliert. Der frühe Rückstand war unglücklich, dem mussten wir dann nachrennen», so der Mittelfeldspieler. Abschliessend fand auch Trainer Adrian Allenspach klare Worte: «Wir müssen ehrlich sein und die Stärken des Gegners auch anerkennen. Baden hat den Sieg nicht gestohlen.» Trotzdem sei ein Aufwärtstrend in seiner Mannschaft sichtbar gewesen, und man werde nun schnell nach vorne schauen und sich auf Wettswil-Bonstetten vorbereiten.

Stefan Horisberger