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Siebnen
17.09.2021

Erfolgreich: Q-Treff auf dem Stockbergareal bleibt noch länger offen

Wegen des Siebner Märts muss der Q-Treff für eine Woche abgebaut werden. Danach bleibt er so lange, wie das Wetter es zulässt.
Wegen des Siebner Märts muss der Q-Treff für eine Woche abgebaut werden. Danach bleibt er so lange, wie das Wetter es zulässt. Bild: Anouk Arbenz
Der Q-Treff in Siebnen wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um Vandalen und «Drögeler» vom Stockbergareal fernzuhalten. Dieses Ziel wurde tatsächlich erreicht. Durchschnittlich suchen 30 bis 50 Personen den Q-Treff auf.

Eigentlich war geplant, den Q-Treff auf dem Stockbergareal beim Kindergarten in Siebnen am 18. September abzubauen und erst im nächsten Frühling wieder zu öffnen. Verschiedene Gründe haben nun aber dazu geführt, dass die Gemeinde Schübelbach entschied, den Q-Treff nach dem Siebner Märt erneut aufzubauen. «Solange, wie das Wetter mitmacht », teilt Gemeinderätin Janine Bodmer, Mitinitiantin des Projekts, mit. «Wir hoffen auf einen schönen Spätherbst.»

Leonie Lenggenhager, Projektleiterin (links) und Gemeinderätin Janine Bodmer freuen sich, dass der Q-Treff so gut angelaufen ist. Bild: Anouk Arbenz
  • Die Kinder spielen, was sie möchten: Basteln, jonglieren, Velo fahren, Fussball spielen, Würfelspiele, Gesellschaftsspiele und vieles mehr. Bild: Anouk Arbenz
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  • Fussball und Pingpong sind die beliebtesten Spiele im Q-Treff. Bild: Anouk Arbenz
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  • Bild: Anouk Arbenz
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Ein Grund für die Verlängerung ist die Einführung der Zertifikatspflicht ab 16 Jahren. Das bedeutet für Jugendliche, dass sie ohne Zertifikat keine Indoor-Jugendveranstaltungen wie etwa das Midnight Fun oder Jugendtreffs mehr besuchen dürfen. Weil der Q-Treff draussen ist, sei dies eine der wenigen noch verbleibenden Möglichkeiten für die Jugendlichen, sich zu treffen.

Jeweils 30 bis 50 Personen

Ein weiterer Grund ist, dass der Q-Treff, seit er im September gestartet ist, sehr gut läuft. Projektleiterin Leonie Lenggenhager berichtet: «Sowohl am Mittwoch als auch am Samstag sind jeweils 30 bis 50 Personen – aller Altersgruppen – hier.» Also von Kleinkindern bis zu Seniorinnen und Senioren.

  • Im Q-Treff gibt es auch einen Kiosk. Bild: Anouk Arbenz
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  • Vor Ort sorgen Junior und Senior Coaches für Ordnung, Snacks und Getränke im Q-Treff. Bild: Anouk Arbenz
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  • Das Jugendbüro March kümmert sich um die Betreuung des Q-Treffs. Bild: Anouk Arbenz
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Der Siebner Q-Treff ist eine Idee von Isabelle Lenggenhager, Leiterin des Jugendbüros March. Die Idee istinspiriert vom Quartiermobil der Gemeinde Horgen. Nachdem sich Anwohnerinnen und Anwohner des Stockbergareals regelmässig über Lärm, Drogen und Littering beschwerten, will der Gemeinderat Schübelbach mit dem Q-Treff dem Platz beleben, um unerwünschte Personen vom Stockbergareal fernzuhalten.

Anwohner sind zufrieden und schätzen Q-Treff

Das scheint jetzt tatsächlich Wirkung zu zeigen: «Wir haben unser Ziel mehr als erreicht», zeigt sich Bodmer zufrieden. Auch das Feedback aus der Bevölkerung sei bisher mehrheitlich positiv gewesen. Anfangs hätte manch einer sich um Vandalen gesorgt, doch hat sich gezeigt, dass Jugendliche das, was ihnen gehört, nicht kaputtmachen möchten. Im Gegenteil. «Es scheint wirklich so, dass die Jugendlichen den Q-Treff beschützen, weil er ihnen gehört», so Bodmer. Das zeige, dass der Treff in der Bevölkerung angenommen und geschätzt werde.

Noch müsse sich aber rumsprechen, dass der Q-Treff für alle da ist. So hat sich zum Beispiel noch kein Verein den Treff zunutze gemacht. «Wir haben relativ spät angefangen», erklärt sich Janine Bodmer, weshalb noch nicht alle erreicht werden konnten. Genau deshalb wolle man den Q-Treff nach dem Siebner Märt wieder öffnen – solange, wie’s geht. «Wünschenswert wäre auch, wenn er an mehr Tagen offen haben könnte.»

Anouk Arbenz, Redaktion March24 und Höfe24