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Sport
13.09.2021

Red Devils verlieren gegen Basel, siegen jedoch im Cup

Saku Likka: «In den ersten zwei Dritteln konnten wir gut mithalten. Leider leisteten wir uns dann zu viele Fehler.»
Saku Likka: «In den ersten zwei Dritteln konnten wir gut mithalten. Leider leisteten wir uns dann zu viele Fehler.» Bild: zvg
Am Wochenende galt es für die Devils erstmals nach fast einem Jahr Unihockey-Pause endlich wieder ernst. Im Cup wurde die Pflicht erfüllt, in der Meisterschaft blieb gegen Basel eine Überraschung aus.

Nachdem sich die Märchler Unihockeyaner am Freitag im Cup gegen den 2.-Ligisten STV Berg keine Blösse gegeben hatten und diskussionslos mit 20:3 in die nächste Runde eingezogen waren, war alles hergerichtet für das erste Meisterschaftsspiel nach fast einem Jahr Pause. Mit Basel Regio stand den Schwyzern der Aufstiegsaspirant Nummer 1 gegenüber. Die Basler zeigten im Gegensatz zu den Devils auch keine Anlaufschwierigkeiten.

Bereits nach 33 Sekunden schlug es hinter Schlussmann Fleischmann zum ersten Mal ein. Torschütze Yannick Lindroos sollte an diesem Abend noch an sechs weiteren Toren direkt beteiligt sein. Allgemein bekundeten die Devils an diesem Abend grosse Mühe mit den finnischen Verstärkungsspielern der Basler. Nur an gerade einem Treffer des Heimteams war kein Nordländer beteiligt. Die Devils zeigten nach dem frühen Nackenschlag eine Reaktion. Saku Liikka,seines Zeichens der neue finnische Stürmer der Märchler, glich das Skore nach einem schnell ausgeführten Freistoss auf Zuspiel von Bamert aus. Und auch ein zweites Mal fand derStürmer eine Antwort auf den folgenden Führungstreffer der Basler: Studer bediente den schussgewaltigen Finnen, welcher erneut einnetzen konnte.

Basel liess nichts mehr zu

«In den ersten zwei Dritteln konnten wir gut mithalten, leider leisteten wir uns dann zu viele Fehler, was der Gegner ausnutzte», meinte Saku Liikka. Die Basler setzten die Devils jeweils früh unter Druck, was die Märchler immer wieder vor schwierige Aufgaben stellte. Nichtsdestotrotz zeigten sich die Roten Teufel hartnäckig und ärgerten die Basler ein ums andere Mal. Die talentierte Mannschaft um den Ur-Basler und Ex-Nationalspieler Patrick Mendelin bekundete auch im Mitteldrittel Mühe mit dem aufsässigen Spiel der Devils. TorhüterCoray musste teils hervorragend gegen die konternden Devils abwehren, Franzen scheiterte zudem am Pfosten. Das Heimteam hingegen zeigte sich in der Offensivekaltblütiger: Bis in die 46. Minute erhöhten die Bebbi auf 5:2. Doch dann liess Thomas Mächler die Hoffnung auf einen Punktgewinn noch einmal aufleben. Nach einem Sololauf nur neun Sekunden nach dem Gegentreffer konnte er zum 5:3 verkürzen.

Die Märchler bliesen nun zur Schlussoffensive, doch die abgebrühten Basler wussten die Räume zu nutzen und erzielten zwei weitere Treffer, um eine Vorentscheidung herbeizuführen. Trotz der vier Tore Rückstandersetzten die Devils drei Minuten vor Schlussim Powerplay Torhüter Fleischmann durch einen sechsten Feldspieler. Doch auch mit sechs gegen vier gelang den Gästen kein Treffer mehr. Lindroos war es, der zwei weitereTreffer erzielte, um damit in seinem ersten Spiel in der Schweiz beeindruckende sieben Skorerpunkte zu totalisieren. 3:9 hiess somit das Schlussresultat, das aufgrund der Treffer in den Schlussminuten wohl etwas zu hoch ausgefallen ist. Trainer Keller sah trotz des klaren Ergebnisses auch Positives: «Es gab sehr viele gute Ansätze, auf denen aufgebaut werden kann.» Deshalb ist er auch optimistisch, dass im ersten Heimspiel am kommenden Wochenende gegen die Kloten-Bülach Jets die ersten Punkte eingefahren werden können.

Thomas Mächler