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Galgenen
08.09.2021
08.09.2021 08:48 Uhr

Planungszone «Spange Ost» in Galgenen ist vom Tisch

Die «Spange Ost» ist Geschichte. Man will auf die Lichtsignalanlage und Busbuchten setzen.
Die «Spange Ost» ist Geschichte. Man will auf die Lichtsignalanlage und Busbuchten setzen. Bild: ff
Nach einer Güterabwägung kam der Gemeinderat Galgenen zur Überzeugung, dass eine Realisierung der «Spange Ost» nicht mehr gerechtfertigt ist.

Vergangene Woche erhielten alle Einsprechenden gegen die Planungszone Mosenstrasse Hornbach-Kreisel Post von der Gemeinde Galgenen: Die Planungszone wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Diese Nachricht dürfte bei den rund 15 bis 20 Personen, die hinter den Einsprachen stehen, für Erleichterung gesorgt haben. Denn Ende März verfügte der Gemeinderat Galgenen die Planungszone Mosenstrasse, was überraschend kam. Der Gemeinderat reagierte auf ein Vorprojekt für ein Einfamilienhaus, welches auf dem Grundstück KTN 510 geplant war. Das Grundstück KTN 510 befindet sich exakt dort, wo die «Spange Ost» ab der Mosenstrasse durch die grüne Wiese in den Kreisel zu führen wäre. Um den aktuellen Bedarf dieser angedachten Umfahrungsstrasse abzuklären, wurde die Planungszone verhängt. Diese verbot bis auf weiteres jede Bautätigkeit in diesem Radius.

Lichtsignalanlage sei jetzt wichtiger

Während der vergangenen Zeit ging der Gemeinderat Galgenen in dieser Sache somit über die Bücher und kam nach «Abwägung aller vorliegenden Erkenntnisse zur Überzeugung, dass eine Realisierung der ‹Spange Ost› nicht mehr gerechtfertigt ist». Ausschlaggebend für die Aufhebung der Planungszone war vor allem, dass «wir nächstes Jahr mit dem Bau der Lichtsignalanlagen auf der Kantonsstrasse beginnen können», so René Häberli im Gespräch. Der Kanton und die Gemeinde werden auf der Altersheimstrasse-Kantonsstrasse und Martinstrasse-Kantonstrasse den Verkehr mit dem Bau einer sogenannten intelligenten Lichtsignalanlage verflüssigen. Damit werde das wichtigste Ziel erreicht, nämlich die Martinstrasse zu entlasten.

Gegen eine «Spange Ost» spreche zudem das Kosten-Nutzen-Verhältnis, welches erhoben wurde. Und ebenso, dass die Linienführung quasi parallel und nur wenige Meter neben der bestehenden Martinstrasse verliefe, was gemäss Häberli «unverhältnismässig» wäre.

Neubau kann in die Realisierung gehen 

«Wir sind erleichtert, dass wir unsere Planung fortsetzen können», sagt der junge Bauherr, der in absehbarer Zeit dasGrundstück KTN 510 an der Mosenstrasse in Galgenen kaufen will. An seinen Zukunftsplänen habe sich nichts geändert. Er beabsichtigt, dort ein Einfamilienhaus zu bauen, und hofft nun auf gute Zusammenarbeit mit den Galgener Behörden.

Johanna Mächler, Redaktion March24 und Höfe24