Home Region Sport Agenda In-/Ausland Magazin
Region
25.08.2021

Bereits nach Mittag keine Sonne mehr

Die Zürcher Kantonalbank hat für die gesamte Schweiz berechnet, wann die Sonne am kürzesten und längsten Tag untergeht. In der Obermarch (blau) sind Sonnenhungrige im Winter schlecht bedient.
Die Zürcher Kantonalbank hat für die gesamte Schweiz berechnet, wann die Sonne am kürzesten und längsten Tag untergeht. In der Obermarch (blau) sind Sonnenhungrige im Winter schlecht bedient. Bild: Screenshot
Eine interaktive Karte der Zürcher Kantonalbank zeigt den Sonnenuntergang unter Berücksichtigung des Geländes. In der Obermarch ist es winters eher düster.

Wer möchte nicht seinen Nachmittagskaffee in der Sonne geniessen und das goldene Abendlicht von der eigenen Terrasse aus schwinden sehen? Das Kleinräumige – im Fachjargon Mikrolage genannt – wird künftig im Immobiliensektor eine grössere Rolle spielen, hält die Zürcher Kantonalbank (ZKB) fest.

Um diese besonderen Wohnlagen aufzuspüren, hat die ZKB für die gesamte Schweiz berechnet, wann die Sonne untergeht.

Obermarch im Winter besonders schattig

Dabei hat die Bank explizit auch das Gelände berücksichtigt, das gerade in der Gebirgslandschaft der Schweiz eine grosse Bedeutung hat. Die Sonne geht mancherorts bereits unter, wenn sie hintereinem Berg oder auch nur einem Hügel verschwindet. Sobald sie nicht mehrdirekt zu sehen ist, liegt der betreffende Geländepunkt im Schatten.

Laut ZKB hat nun ein Hochleistungsrechner die Simulation für 100 Millionen Punkte in Bezug auf den längsten und den kürzesten Tag des Jahres durchgeführt. Nicht berücksichtigt werden allerdings Gebäude, die ebenfalls im Weg stehen können.

Besonders im Winter zeigen sich die Schattenseiten in der Obermarch. So geht die Sonne beim Schulhaus Dorf in Schübelbach am kürzesten Tag bereits um 13.30 Uhr unter. Im Schulhaus Eneda in Tuggen scheint die Sonne derweil bis 16 Uhr. Zu finden ist die interaktive Karte auf der Homepage der ZKB (zkb.maps.arcgis.com).

Daniel Koch, Redaktion March24 & Höfe24