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Feusisberg
28.04.2020

730 Unterschriften für den Schutz des Feusisgartens

Die IG Pro Feusisgarten wendet sich mit ihrer neuen Online-Petition an alle, die an der Unterschutzstellung des historischen Baus interessiert sind.
Die Bekanntheit des markanten Feusisgartens soll bewirken, dass das «Juwel» erhalten bleibt.

Die von der Interessengemeinschaft Pro Feusisgarten initiierte Petition «Rettet den Feusisgarten!» wurde von 730 Personen unterzeichnet. 500 Unterschriften waren das Ziel. Die Petition fordert die Unterschutzstellung des Feusisgartens sowie seine Erhaltung als Ausflugsrestaurant und Begegnungsstätte für die Bevölkerung. Unter den Unterzeichnenden befinden sich bekannte Persönlichkeiten wie die Sängerin und Schauspielerin Maja Brunner aus Schindellegi.

Soll Begegnungsstätte bleiben

Vergangenen Donnerstag fand vor dem Gemeindehaus Feusisberg die Überreichung der Petition an Gemeindepräsident Martin Wipfli und Gemeindeschreiber Hans Peter Spälti statt. Der Sprecher der IG, Siegfried Hettegger, bedankte sich herzlich für die Möglichkeit zur persönlichen Übergabe der Petition trotz der aktuellen Umstände. Er betonte, dass der Feusisgarten «ein Juwel» für Feusisberg sei, das weit herum in der Bevölkerung bekannt und beliebt ist.

Stolz präsentierte er die Zahlen der Unterschriftensammlung: Von den insgesamt 730 Unterschriften stammen 335 aus dem Bezirk Höfe, davon 221 aus der Gemeinde Feusisberg. Die weiteren Unterschriften kamen aus der ganzen Schweiz einschliesslich der Romandie und des Tessins, 21 sogar aus Deutschland.

Ort der Kultur und Geschichte

Hettegger gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die IG nicht als Störenfried empfunden werde, sondern als Verein, der sich für das kulturgeschichtliche Erbe Feusisbergs engagiert und eine kulturelle Bereicherung für die Gemeinde darstellt. Die Beschäftigung mit der Geschichte habe zur Entdeckung geführt, dass der Feusisgarten Literatur- und Kulturgeschichte geschrieben hat.

Gemeindepräsident Martin Wipfli bedankte sich für das Engagement und sagte zu, dass die Petition vom Gemeinderat gründlich geprüft und beantwortet werde. Er freue sich, als Gemeindepräsident das Anliegen im Sinne einer vertieften demokratischen Willensbildung begleiten zu dürfen und sei überzeugt, dass man am Schluss eine sinnvolle Lösung finden werde.

Redaktion March24/Höfe24