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Altendorf
19.07.2021
19.07.2021 11:34 Uhr

Hochwassersituation entspannt sich

Auch auf dem Gelände des Flugplatzes Lachen-Wangen kam es zur Bildung von grösseren Pfützen.
Auch auf dem Gelände des Flugplatzes Lachen-Wangen kam es zur Bildung von grösseren Pfützen. Bild: fan
Die Katastrophen-Bilder aus Europa dominierten am Wochen­ende die Berichterstattung über die Jahrhundert-Flut in Mitteleuropa. In unserer Region wurde vor allem die Entwicklung am Zürichsee mit höchster Aufmerksamkeit verfolgt. Bis Samstagmorgen stieg der Pegel kontinuierlich an, dann war der Gipfel erreicht.

Zwar schwappte der See mancherorts über, grössere Schäden mussten jedoch keine registriert werden. Glücklicherweise kamen in unserer Region auch keine Menschen zu Schaden. Allerdings waren die Feuerwehren vielerorts auch am Wochenende gefordert, sei es zur Unterstützung von Privatpersonen mit Hochwasser-Wehrmaterial oder zum Auspumpen von Kellern. Ob Siebnen kam es aufgrund der mit Wasser vollgesogenen Wiesen zu einem kleineren Rutsch.

  • Hochwasser in Pfäffikon. Bild: Hochwasser Höfe
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  • Hochwasser in Lachen. Bild: hrr
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  • Hochwasser in Lachen. Bild: hrr
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  • Lakefront Lachen unter Wasser. Bild: hrr
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Sonne sei dank: Nachdem der Pegel des Zürichsees am Samstagvormittag mit der Marke 406,74 Meter über Meer die Rekordmarke vom Jahrhundert-Hochwasser im Jahr 2005 überschritten hatte, begann sich die Hochwassersituation in unserer Region zu entschärfen.

Am Freitag aber waren unter anderen die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon und die Feuerwehr Schübelbach nochmals gefordert. Im Dorfzentrum und an der Haslenstrasse in Schübelbach sowie in der Bettnau in Siebnen wurden die Feuerwehrleute wegen Überschwemmungen zu Hilfe gerufen, oberhalb der Eisenburg ob Siebnen machte ein Erdrutsch die Strasse kurzzeitig unpassierbar. In diesem Gebiet musste auch ein Bachdurchlass von Schwemmmaterial befreit werden. Die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon erhielt diverse Direktaufgebote, half bei Wasserwehrmassnahmen und gab entsprechendes Material ab.

  • Oberhalb der Eisenburg in Siebnen sorgte ein Rutsch für eine kurzzeitige Sperrung der Strasse. Bild: mor
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  • Hochwasser Seestatt Altendorf. Bild: mor
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Entspannung auch in Innerschwyz

Gestern Nachmittag meldete dann auch die Kantonspolizei Schwyz Entwarnung. Die Hochwassersituation entspanne sich leicht, «dennoch standen die Feuerwehren entlang der Seen weiterhin im Einsatz». Die Autobahn A4 konnte wieder für den Strassenverkehr freigegeben werden. Da sich im Überflutungsbereich noch immer etwas Wasser befindet, wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich reduziert. Weiterhin gesperrt war gestern Abend die Seestrasse zwischen Lauerz und Seewen sowie das Dorf Brunnen, wo nur Zubringerdienst gestattet ist.

  • Hochwasser in Wädenswil am Seeplatz. Bild: hrr
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  • Hochwasser in Wädenswil am Seeplatz. Bild: hrr
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Redaktion March24 und Höfe24