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Kanton
16.07.2021
16.07.2021 09:41 Uhr

Stellt sich der Kanton Schwyz jetzt gegen obligatorische Massentests an Schulen?

Bei 6'817 durchgeführten Tests (Woche vom 28. Juni bis 3. Juli) gab es nur zwei positive Resultate.
Bei 6'817 durchgeführten Tests (Woche vom 28. Juni bis 3. Juli) gab es nur zwei positive Resultate. Bild: Daniel Koch
Bei einer Positivitätsrate von 0,03 Prozent sehen Schwyzer SVP-Parlamentarier keinen Handlungsbedarf und erkundigen sich nun bei der Regierung nach dem weiteren Vorgehen.

Die Corona-Tests an Schulen erhitzen nach wie vor die Gemüter. Ein Vater von zwei Primarschülern aus Ausserschwyz schreibt dazu: «Der Kanton Schwyz hatte an den Volksschulen die doppelte Freiwilligkeit, was das Testen anging. Mit dem Wechsel zum einstufigen Obligatorium will man Ansteckungsketten unterbrechen und den Schulbetrieb aufrechterhalten. Tatsache ist aber, dass 6'500 Kinder wöchentlich spucken, und man gerade mal sieben bis acht PCR-Positive findet, wovon rund die Hälfte nicht ansteckend ist. Auch die Schulleitungen sehen grossmehrheitlich keinen Nutzen solcher Massentests. Trotzdem hält man an der Testerei fest.» 

Kleine Anfrage zum Thema

Mittels Kleiner Anfrage wenden sich nun auch die vier SVP-Kantonsräte Samuel Lütolf (Küssnacht), Roman Bürgi (Goldau), Thomas Haas (Lachen) und Ueli Kistler (Reichenburg) in dieser Angelegenheit an die Regierung. Sie wollen unter anderem wissen, welche Kriterien für den Regierungsrat erfüllt sein müssen, damit das obligatorische repetitive Testen nach den Sommerferien trotz der vorliegenden Resultate nicht weitergeführt werde. Sie stützen sich dabei auf Zahlen aus der Woche vom 28. Juni bis zum 3. Juli. In dieser Zeit seien 6'817 Tests durchgeführt worden, wobei nur gerade zwei Tests positiv ausgefallen seien. «Wir sprechen damit von einer Positivitätsrate von 0,03 Prozent», so die vier Parlamentarier

Wird sich der Kanton Schwyz aufgrund der Erkenntnisse in den vergangenen Wochen gegen obligatorische Massentests an den Schulen stellen?

Stefan Grüter, Redaktion March24 und Höfe24