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Feusisberg
07.07.2021

Schulhausstrasse ist jetzt eine Sackgasse

Die Arbeiten an der Schulhausstrasse Schindellegi laufen jetzt.
Die Arbeiten an der Schulhausstrasse Schindellegi laufen jetzt. Bild: pp
Die Arbeiten an der Schulhausstrasse in Schindellegi haben begonnen. Sie dauern voraussichtlich bis Anfang Dezember, nächstes Jahr folgt der Deckbelag.

"Ich hoffe, dass wir alle Arbeiten unfallfrei durchbringen", sagte der Feusisberger Gemeinderat Beat Flühler anlässlich des montäglichen Spatenstichs an der Schulhausstrasse in Schindellegi. 

Nachdem unterdessen die letzte Schulwoche angebrochen ist, gibt es rund ums Maihofschulhaus ein paar Wochen Ruhe, bevor im gesamten Bereich von knapp 270 Metern Länge wieder vermehrt auf die Schüler Rücksicht genommen werden muss. Andreas Schuler, Feusisbergs Projektleiter Tiefbau, ergänzte zum Zeitplan, dass bis Anfang Dezember ausser dem Deckbelag alle anstehenden Arbeiten an der Strasse beim Maihofschulhaus gemacht sein sollen.

Während der Arbeiten ist an der Schulhausstrasse kein Durchgangsverkehr möglich, es wird eine Sackgasse signalisiert. Zubringerdienst sei jedoch gestattet, wie auch die Erreichbarkeit für den Langsamverkehr jederzeit möglich.

Fahrbahn dank Begrünung optisch verengen

Unter der Strasse wird die Kanalisation erneuert, dazu einige Parkfelder entlang der Strasse umgestaltet, wie auch der bestehende Spielplatz vergrössert. Die totalen Projektkosten für die Instandsetzung und den Umbau belaufen sich auf 1,4 Mio. Franken. Dieser Verpflichtungskredit wurde im letzten November von den Feusisberger Stimmbürgern angenommen.

Bereits seit 2008 ist die Schulhausstrasse in Schindellegi eine Tempo-30-Zone. Nach-messungen zeigten jedoch, dass die entsprechenden Markierungen den Verkehr nicht ausreichend verlangsamen, weshalb weitere bauliche Massnahmen nötig sind.

Mit dem Pflanzen von Bäumen wird der Strassenraum optisch zusätzlich verengt. Man lege viel Wert auf die Gestaltung und wolle entlang der Strasse für mehr Biodiversität sorgen, hiess es am Montag vonseiten der Verantwortlichen.

Elterntaxis nicht erwünscht

An der Gemeindeversammlung vom letzten August, an der die Instandsetzung und der Umbau der Schulhausstrasse an die Urne überwiesen wurden, waren auch die Elterntaxis ein Gesprächsthema. Es stellte sich die Frage, warum man diesen noch mehr Platz gebe. Beat Flühler, Gemeinderat Ressort Tiefbau und Verkehr, betonte am Montag, dass die Arbeiten an der Strasse nicht als Lenkungsmassnahmen für Elterntaxis gedacht seien, es gebe auch keine «Taxigasse» oder ähnliches. Auch die Schule hätte es lieber, wenn die Kinder zu Fuss zur Schule kämen.

Vordergründig sollen die baulichen Massnahmen entlang der Schulhausstrasse der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer sowie der Instandstellung der Kanalisation dienen.

Die Arbeiten an der Schulhausstrasse können starten: Der Feusisberger Gemeinderat Beat Flühler (v. l.), Hanspeter Andreoli, Niederlassungsleiter Cellere Ausserschwyz, Bauführer Tomislav Anicic, Feusisbergs Projektleiter Tiefbau Andreas Schuler, Thomas Marty und René Kälin (BPP Ingenieure) sowie Reto Steiner, EW Höfe, waren am Spatenstich dabei. Bild: pp

Dorfstrasse erst im nächsten Jahr

Im letzten November nahmen die Stimmbürger der Gemeinde Feusisberg ebenfalls den Verpflichtungskredit über 1,33 Mio. Fr. für die Umgestaltung der Dorfstrasse in Feusisberg an. Hier laufen die Abklärungen, die Arbeiten beginnen voraussichtlich erst im nächsten Jahr, sagte Gemeinderat Flühler am Montag. Nötig machen die Umgestaltung die Kandelaber, die aktuell sehr nahe an der Fahrbahn stehen. Es kommt immer wieder zu gefährlichen Situationen und zu -Unfällen. Künftig werden die Entwässerungsrinne und die Poller zurückgebaut sowie die Kandelaber an den äusseren Trottoirrand versetzt.

 

Patrizia Baumgartner, Redaktion March24 & Höfe 24