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Lachen
09.06.2021
08.06.2021 11:44 Uhr

Leserbriefe zur Sek I March

So präsentiert sich der Lachner Seeplatz heute. Künftig soll er autofrei werden sowie ein neues Bezirksschulhaus sowie eine Mehrzweckhalle beherbergen. Foto: Franz Feldmann
So präsentiert sich der Lachner Seeplatz heute. Künftig soll er autofrei werden sowie ein neues Bezirksschulhaus sowie eine Mehrzweckhalle beherbergen. Foto: Franz Feldmann Bild: ff
Der Bezirk March und die Gemeinde Lachen gehen bei der Einwicklung der Schul- und Sportinfrastruktur einen Schritt weiter. Für den Urnengang vom 13. Juni sind im Bezirk March und in der Gemeinde Lachen Abstimmungen über die Projektierungskredite für zwei Bauvorhaben traktandiert.

Schule bringt Zukunft

Die Landschaft March betrieb schon im 16. Jahrhundert eine Landesschule in Lachen. Dafür wurde 1597 ein Haus als Schulhaus, Zeughaus und Sust auf der Haab erbaut. Ab 1690 wurde in der Deutschen Landesschule Lachen fortschrittlich auch Latein unterrichtet. In Tuggen wird schon 1500 ein Schullehrer erwähnt. Zudem wurde hier zwischen 1769 und 1788 das erste Schulhaus der March gebaut, das ausschliesslich als Schule diente. Die Schulverordnung von 1760 wies in die Zukunft. Noch beim Bau der Wägitalstrasse in den 1860er-Jahren gab ein Bauer, der sein Land abtrat, mit "XX" sein Einverständnis, und der Notar deutete die zwei Kreuze damit, der Bauer könne weder lesen noch schreiben. Wir erkennen deutlich, die Schule wandelte sich ständig und muss sich auch künftig verändern und verbessern. 

Ich ging noch mit 50 Mitschülern in einem Klassenzimmer in die Primarschule. Als Schulpräsident und bis zur Pandemie als Senior in der Schule Tuggen erfuhr ich den modernen Unterricht. Die Viertklässler erarbeiteten selbstständig Vorträge, die sie auf PowerPoint präsentierten. Ein Teil der Klasse schrieb am Computer, ein anderer Teil widmete sich anderen Aufgaben. Sie planten ihre Hausaufgaben für eine Woche selbst, wann sie welche Teile zu Hause erarbeiten wollten. 

Erst recht ändert sich die Schule auf der Sekundarstufe. Daher ist die Planung für neue Schulräume in Lachen sehr sinnvoll und verdient die Unterstützung aller. Es gilt, unseren Schülern auch künftig Räume für moderne Unterrichtsmethoden anzubieten. Die Bildung unserer Jugend ist unsere Zukunft. Dafür lohnt es sich, zu investieren. Als an Rohstoffen armes Land bedeutet Bildung, Fort- und Weiterbildung alles, um unseren Wohlstand auch künftig zu geniessen. Ich lege ein überzeugtes Ja für den Verpflichtungskredit für die Projektierung eines Erweiterungsbaus für die Bezirksschule auf dem Areal des Schulhauses Park in Lachen in die Urne. Nach der Ablehnung von Neubauten in Altendorf ist dies der beste Weg in die Zukunft. Die Schüler der heranwachsenden Generationen werden dankbar sein.

Jürg F. Wyrsch, Tuggen 

 

Ein Ja für unsere Jugend

Als Bezirksrat und Präsident der Baukommission Schulhaus am Park kenne ich das neugeplante Schulhausprojekt bestens. Es passt sich ideal in die schöne Hafenanlage hinein und bietet den dringend benötigen Schulraum für unsere Oberstufenschüler der Untermarch. Das ganze Neubauprojekt ist eine gute Investition für nachfolgende Generationen. Ich appelliere auch an die Obermärchler Stimmbürger, ein Ja in die Urne zu legen. 

Auch die geplante Mehrzweckhalle der Gemeinde Lachen ist ideal und ein Mehrwert für unsere Schüler, Vereine und die ganze Bevölkerung. Deshalb appelliere ich an die Stimmbürger der Gemeinde Lachen, auch ein Ja für den Projektierungskredit in die Urne zu legen.

Fritz Vogel, Statthalter Bezirk March, Wangen

Bekenntnis zu Lachen und zur March

Liebe Lachnerinnen und Lachner, liebe Märchlerinnen und Märchler: Am 13. Juni treffen Sie nicht nur wegweisende Entscheidungen auf nationaler Ebene, sondern können sich auch massgeblich für die Entwicklung unserer Region starkmachen. In der Gemeinde Lachen stimmen wir über die Projektierung von Mehrzweckhalle und Garagierung ab, im Bezirk geht es um die Erweiterung der Schulanlagen der Sek 1 March Lachen.

Mit Ihrem Ja zu beiden Vorlagen unterstützen Sie einerseits die gemeinsame Planung von Gemeinde und Bezirk und somit zwei aufeinander abgestimmte, sinnvolle Projekte. Anderseits ermöglichen Sie die Beseitigung von Engpässen im Bereich des Schulraums – dieser ist schon jetzt nicht ausreichend, wobei sich die Lage mit zunehmenden Schülerzahlen noch deutlich verschärfen würde. Sie sagen auch ja zu Sport und Kultur. Es geht um Infrastrukturen, die die Gemeinde Lachen dringend benötigt und nicht nur Schülerinnen und Schülern, sondern auch den Vereinen und Kulturschaffenden, nicht zuletzt aber auch der Bevölkerung zugutekommen.

Mit unserer Stimme helfen wir, die wunderschöne Lage am See aufzuwerten, die Infrastrukturen für die Zukunft zu rüsten und dabei Bildung, Sport und Kultur, aber auch die regionale Wirtschaft zu stärken. Es ist ein Bekenntnis zu Lachen und der ganzen March.

Sebastian Rüttimann, Sekundarlehrer Sek1March, Lachen

 

Ja zum Lachner Schulstandort

Im Gegensatz zu den Eidgenössischen Abstimmungen, welche allesamt mit einem Nein quittiert werden können, kann ich zur Bezirksvorlage vom 13. Juni ein klares Ja empfehlen. Mit Annahme des Verpflichtungskredits von 1,1 Mio. Fr. für die Projektierung eines Erweiterungsbaus für die Bezirksschule auf dem Areal des Schulhauses am Park in Lachen legen wir einen weiteren «Grundstein» für eine zeitgemässe Schulinfrastruktur und bekräftigen gleichzeitig, dass der Bezirksschulstandort in Lachen über Jahrzehnte hinaus erhalten bleibt. Ganz im Sinne des einstigen Volksverdikts vom März 2015 und der dahingehenden Ablehnung eines völlig überteuerten Neubaus auf der grünen «Ziegelwis» in Altendorf – erkämpft durch die «Frontalopposition» von Seiten der SVP March. Setzen wir also den eingeschlagenen Weg mit einem Ja zur Bezirksvorlage konsequent fort.

Bernhard Diethelm, SVP-Kantonsrat, Vorderthal

 

Für die Erweiterung der Sek 1 March

Die Bezirksschule in Lachen braucht mehr Platz. Gleichzeitig deckt die vorgesehene Dreifachturnhalle für Schule, Vereine, Sport und Kultur die dringend benötigte Infrastruktur ab. Als Obermärchler unterstütze ich am 13. Juni den Projektierungskredit Erweiterung Sek 1 Lachen.

Vor sechs Jahren lehnte eine Mehrheit der Stimmberechtigten im Bezirk den Erwerb des Grundstück Ziegelwis in Altendorf als neuen Standort für die Sek – unter anderem mit der Begründung von Verschleiss von Kulturland – ab. Vom Bezirksrat wird ein ressourcenschonendes Projekt vorgelegt, welches mit einem Ja zu unterstützen ist. 

Hanspeter Rast, Gemeinde- und Schulrat, Reichenburg

Lachens Seeseite aufwerten

Lachen ist auf einem guten Weg, eine äusserst anziehende Gemeinde zu werden. Die Kernumfahrung und
-erneuerung, die Neugestaltung der Plätze und natürlich die Seeanlagen gehören zweifelsfrei dazu. Aber nach wie vor verunzieren die Alte Turnhalle und das 36er-Schulhaus den Gesamteindruck.

Anfangs Jahr wurde nach jahrzehntelanger Vorarbeit das Projekt Schulraumerweiterung mit einer Mehrzweckturnhalle und mit Tiefgarage (alternativ ein Parkhaus am Winkelweg) vorgestellt und fand grossen Anklang. Mit diesem Projekt wird der Lachner Hafen massgeblich attraktiver und neben der dringend notwendigen Sicherstellung des Sportunterrichts gibt es mit der grossen Freifläche und den neuen, attraktiven und zum See hin offenen Aussenräumen nun auch ausreichend Platz für kulturelle Veranstaltungen. Ein sehr gut durchdachtes Projekt des Bezirks March und der Gemeinde Lachen. Durch die zurückgestaffelte Schulhauserweiterung wird die Sicht auf den See mit dem schönsten Sonnenuntergang am Zürichsee vollkommen frei sein und mit Bäumen, Nischen und einem Spielplatz bereichert. Mit diesem Konzept werden Seeplatz und Hafenbereich massiv aufgewertet.

Mehr Attraktivität bedeutet auch einen Aufschwung für das lokale Gewerbe mit mehr Leben im Dorf. Deshalb empfehle ich dringend, ein Ja zu den Projektierungskrediten sowohl für den Erweiterungsbau als auch für die Mehrzweckhalle in die Urne zu legen, damit bereits Ende dieses Jahres über den Bau der Projekte abgestimmt werden kann.

Andy Grüter, Präsident HGV Lachen/Altendorf

 

Solidarität der March ist gefragt

Der Bezirk March beabsichtigt richtigerweise, den Schulraum der Sek 1 March an der Mittelpunktschule in Lachen den aktuellen Erfordernissen entsprechend anzupassen und mit einem Neubau zu erweitern.

Es sollen optimale Bedingungen für eine zeitgemässe gute Schule geschaffen werden. Gute Schulen zeichnen sich dadurch aus, dass sie für alle Schülerinnen und Schüler die besten Lernmöglichkeiten schaffen. Gute Schulen fördern bei den Lernenden gezielt Kompetenzen, die zum eigenverantwortlichen Lernen und Arbeiten sowie für die Schul- und Berufslaufbahn bedeutsam sind.

Schulbauten sollen nicht nur für den Unterricht flexibel nutzbar sein. Bei der Planung von Schulanlagen soll auch das Recht der Bevölkerung zur Nutzung dieser öffentlichen Anlagen mitberücksichtigt werden. Daher ist jetzt die Solidarität aller neun Marchgemeinden gefragt, da in der Zukunft alle Bürger Freude am neuen Areal mit den vielfältigen Möglichkeiten haben werden.

Die FDP Tuggen unterstützt die Verantwortlichen mit der Ja-Parole in dem Ansinnen, den Schulstandort am Bezirkshauptort Lachen zu stärken. Es soll eine moderne, zeitgerechte Infrastruktur erstellt werden.

Sidonia Bräuchi, Präsidentin FDP Tuggen und Bezirksrätin

 

Ein Ja für die Jugend

Jetzt geht es um die Zukunft der kommenden Generationen. Der Märchler Bürger darf am 13. Juni mit einem ja an der Urne die mehrjährige, anspruchsvolle Planungsarbeit der Verantwortlichen in die entscheidende Phase überführen. Lassen sie uns damit heute die Schule von morgen bauen!

In den letzten 20 Jahren wurde intensiv über die Schulraumerweiterung politisiert. Über die Standortfrage hat der Souverän längst entschieden – nun geht es darum, eine zeitgemässe Infrastruktur zu erstellen. Die Jugendlichen sollen lichtdurchflutete, geräumige, einladende Schulräume erhalten, wo Lernen Spass macht. Auch im Freien werden sich die Schülerinnen und Schüler wohl fühlen mit dem halboffenen neuen Schulplatz. Das stimmige offene und einladende Ensemble am See bietet zukünftig Raum für Schule, Sport und Kultur. Aber nicht nur die Jugendlichen werden zu den Gewinnern zählen, denn die Bevölkerung mit all den verschiedenen Vereinen hat ein Recht auf gute, zeitgemässe öffentliche Infrastrukturen. Diesem Bedürfnis werden der Bezirk March mit der Gemeinde Lachen zusammen gerecht.

Daher unterstütze ich als Schulpräsident die Vorlage und zähle auf die Solidarität aller neun Märchler Gemeinden.

Michael Widrig, Bezirksrat, Tuggen

Redaktion March24 und Höfe24