Kanton
19.02.2020
23.02.2020 14:02 Uhr

Staatsrechnung fällt positiv aus

Keine Sorgen um den Finanzhaushalt des Kantons Schwyz: Die Staatskasse schliesst auch 2019 positiv ab. (Bild: zvg)
Die Staatsrechnung 2019 des Kantons Schwyz schliesst mit einem Überschuss von 119.9 Millionen Franken und damit um 133.1 Millionen Franken besser ab als budgetiert.

Die Erfolgsrechnung 2019 des Kantons Schwyz schliesst bei einem Ertrag von 1.646 Mrd. Franken und einem Aufwand von 1.526 Mrd. Franken mit einem Ertragsüberschuss von 119.9 Mio. Franken ab. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 13.2 Mio. Franken. Die Rechnungsverbesserung beträgt somit 133.1 Mio. Franken.

«Nach dem fünften positiven Resultat in Folge befindet sich der Staatshaushalt in ausgezeichneter Verfassung, was eine gute Ausgangslage für die weitere Finanzplanung und die anstehenden Herausforderungen darstellt», schreibt das Finanzdepartement des Kantons Schwyz heute in seiner Medienmitteilung. Die Hauptgründe für das positive Resultat seien auf der Ertragsseite vor allem Steuermehrerträge und die höhere Ausschüttung der Schweizerischen Nationalbank. Auf der Aufwandseite würden die Budgetvorgaben sehr gut eingehalten und teilweise unterschritten. 

Weiterhin konsequente Budgetdisziplin 

In den meisten Aufwandpositionen hätten die budgetierten Werte auch im Jahr 2019 eingehalten oder sogar unterschritten werden können, so heisst es in der Mitteilung weiter. Somit fiel diese gegenüber dem Budget um rund 23 Mio. Franken tiefer aus. Namentlich die Beiträge an die Spitäler, an die Sozialversicherungen, für die Berufsschulen, für den Bau von Altersheimen und Investitionsbeiträge im Umweltdepartement sowie der Aufwand für den Unterhalt und die Abschreibungen bei den Hoch- und Tiefbauten und für das Personal fielen tiefer aus als budgetiert. Auch das Investitionsvolumen fiel um 20 Mio. Franken tiefer aus als geplant. 

Erfreuliche Ertragsentwicklung 

Auf der Ertragsseite seien insgesamt rund 110 Mio. Franken mehr eingenommen worden als erwartet. Hauptverantwortlich für die Mehreinnahmen sind einerseits die Mehrerträge beim Bund durch höhere Anteile an den Erträgen aus der Direkten Bundessteuer und der Verrechnungssteuer, welche sich auch in der Rechnung des Kantons Schwyz niederschlagen. «Andererseits kann sich der Kanton Schwyz an einer weiteren Steigerung des Steuersubstrates bei den Einkommens- und Vermögenssteuern und massgebenden Nachträgen aus den Vorjahren erfreuen.» Im Weiteren findet auch die erhöhte Ausschüttung der Schweizerischen Nationalbank – 24.7 Mio. anstelle der budgetierten 12.4 Mio. Franken – ihren Niederschlag. 

Die Präsentation des detaillierten Jahresberichts 2019 erfolgt anfangs April 2020. 

 

red