Pfäffikon
19.02.2020
22.02.2020 14:32 Uhr

Viele Hochzeiten am SchmuDo

Dieses Jahr fällt der Schmutzige Donnerstag auf den 20.2.2020. Ein besonderes Datum, das vor allem bei Fasnachtsbegeisterten ein Wunschdatum für die Hochzeit sein dürfte. Gemäss Zivilstandesamt Ausserschwyz war dieses Datum entsprechend schnell ausgebucht. (Bild: Anouk Arbenz)
Am ohnehin speziellen Datum, dem 20.02.2020, Hochzeit feiern und gleichzeitig auch noch am SchmuDo, das lässt die Fasnächtlerherzen höher schlagen.

von Nina Gubler

Jedes angehende Brautpaar hat spezielle Wünsche für die bevorstehende Hochzeit. Auch das Datum wird häufig nicht willkürlich entschieden. So wünschen sich viele Paare ein Datum mit besonderer Bedeutung oder mit einer speziellen Zahlenkombination. 

Ein solches Datum ist auch der morgige 20.02.2020. Die Beliebtheit dieses Datums bestätigt auch der Leiter des Zivilstandsamtes Ausserschwyz Peter Forrer. Er erklärt: «Ab dem ersten September werden jeweils die Termine zu Trauung fürs kommende Jahr freigeschaltet. Der 20. Februar war sehr schnell ausgebucht.» 

Dass nur zwei verschiedene Ziffern im ganzen Datum vorhanden sind, ist schon sehr speziell. Dazu noch die Reihenfolge. Ein erinnerungswürdiger Kalendertag, der auch leicht zu behalten ist. Ist es wohl das, was den Eheleuten besonders zusagt, oder doch nur die Wohltat fürs Auge? 

Heiraten am SchmuDo

Dieses Jahr gibt es noch eine weitere Besonderheit, der SchmuDo fällt auf den 20. Februar. Ein spezielles Datum und dazu noch SchmuDo: Jackpot würden die Fasnächtler wohl sagen. Einige Fasnachtsbegeisterte möchten sogar verkleidet in den nächsten Lebensabschnitt übergehen. Ist dies denn überhaupt erlaubt? «Grundsätzlich gibt es keine Kleiderordnung», sagt Peter Forrer. «Das Brautpaar kann in kurzen Hosen oder Jeans erscheinen. Das Verkleiden stellt ebenfalls kein Problem dar. Schwieriger wird es, wenn das Gesicht verdeckt ist. Denn die Identität darf nicht verschleiert werden und dementsprechend muss das Gesicht erkennbar sein.»

Anfragen, ob der Zivilstandsbeamte sich auch verkleiden könne, gab es bisher keine. Dieser sei eigentlich immer adrett gekleidet, schliesslich soll auch eine gewisse Ernsthaftigkeit herrschen. Solche Situationen werden aber individuell besprochen. Schliesslich soll jeder zufrieden sein, und ein gewisses Mass an Spass soll an diesem Tag nicht fehlen – was bei einer Trauung am SchmuDo definitiv nicht der Fall sein wird.

Auffallend wenige Trauungen am Valentinstag

Der Valentinstag wäre eigentlich prädestiniert, um zu heiraten, könnte man meinen. Fehlanzeige: Letztes Jahr wurden am 14. Februar nur zwei Trauungen verzeichnet, dieses Jahr waren es doppelt so viele. Da geniessen viele Paare den Tag der Liebe wohl doch lieber in Zweisamkeit. Und klar, an einem sonnigen und warmen Sommertag in leichter Bekleidung den Bund der Ehe zu schliessen, scheint schon attraktiver als in den kühlen Wintermonaten.

Nina Gubler