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Altendorf
16.04.2021
16.04.2021 14:10 Uhr

Der Osterweg wird immer bekannter

Bild: Irene Lustenberger
Silas Egli kann – unter anderem «dank» Corona – einen neuen Besucherrekord für den vier Kilometer langen Osterweg in Altendorf, vermelden.

Bei der letzten Austragung des Osterwegs im Jahr 2019 wurden rund 4000 Besucher gezählt. Wie viele waren es in diesem Jahr?

Es waren tatsächlich rund 10 000 Personen. Rund die Hälfte davon kam an den vier Ostertagen. Auch der Sonntag vor Ostern ist jeweils gut besucht. 

Als Kandidat bei «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» haben Sie den Osterweg im SRF vorgestellt und konnten so ein schweizweites Publikum erreichen. Denken Sie, dass das zum Besucherrekord beigetragen hat?

Der Fernsehauftritt spielt sicherlich mit, ja. Aber auch Corona. Man konnte ja ausser Spazieren nicht viel machen in letzter Zeit. Anhand der parkierten Autos kamen die Besucher aus der ganzen Schweiz.

Welches war Ihr persönliches Highlight?
Mein persönliches Highlight war «Mini Schwiiz, dini Schwiiz». So konnte ich im Schweizer Fernsehen Werbung machen (lacht). Es ist schön, zu sehen, wie der Osterweg Jahr für Jahr bekannter wird.

Das Beizli über die Ostertage musste als Take-Away geführt werden. Wie kam das an?
Das Take-Away-Beizliwurde sehr geschätzt. Für das nächste Jahr werden wir das Konzept des Osterwegs und der Events etwas anpassen.

Das heisst also, dass das Beizli von nun an als Take-Away geführt wird?
Es wird eine Mischung sein zwischen Take-Away und Restaurantbetrieb. 

Nach dem Osterweg ist vor dem Osterweg. Was können Sie uns über den nächsten Osterweg verraten?
Rebecca Vonzun hat zugesagt, dass sie wieder eine Geschichte schreiben wird, und Sabine Marie Körfgen wird wieder die Bilder zeichnen. Daneben läuft eine Umstrukturierung. Wir haben festgestellt, dass der Fackelspaziergang so, wie er in diesem Jahr durchgeführt wurde, besser ankam. Man kann ihn selbstständig und in seinem Tempo machen und im «Beizli» eine Pause einlegen.

Ein Buch ist ebenfalls in Planung?
Ja, das stimmt. Das Skript besteht, und Körfgen wird das Titelbild beisteuern. Zudem bin ich in Kontakt mit einer Druckerei. Erscheinen wird es voraussichtlich noch in diesem Jahr. Danach soll jährlich gegen Ende des Osterweges ein Buch erscheinen.

Irene Lustenberger, Redaktion March24 und Höfe24