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Kanton
15.04.2021

Repetitives Testen an den Schulen wird ausgeweitet

Ein Schüler, der beim Pilotprojekt mitgemacht hat, wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Er wurde von der Klasse isoliert (Symbolbild).
Ein Schüler, der beim Pilotprojekt mitgemacht hat, wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Er wurde von der Klasse isoliert (Symbolbild). Bild: Daniel Koch
In der Woche nach Ostern wurden an zwei Standorten der Sekundarstufe I Pilottestungen mittels Speicheltest bei je drei Schulklassen durchgeführt. Bei der Auswertung der insgesamt zwölf Testpools erwies sich einer als positiv. Die Umsetzung des repetitiven Testens wird nun auf alle Schulstufen ausgeweitet.

«Wie die gemachte Erfahrung zeigt, trägt ein gezieltes und repetitives Testen von symptomfreien Personen dazu bei, lokale Infektionsherde zu identifizieren und somit Infektionsausbrüche frühzeitig einzudämmen», schreibt Bildungsdirektor Michael Stähli. Dies bilde aus Sicht der Bildungsbehörden eine wesentliche Grundlage für die Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts bzw. die Vermeidung von klassen- oder gar schulübergreifenden Quarantänen.

85 Prozent machte mit

In der Woche nach Ostern wurden in Siebnen und in Arth auf der Sekundarstufe I Pilottestungen mittels Speicheltest bei je drei Schulklassen durchgeführt. Die Testungen hätten reibungslos funktioniert und seien von den Schülerinnen und Schülern als unproblematisch und einfach anwendbar empfunden worden. Bei der Auswertung der insgesamt zwölf Testpools erwies sich einer als positiv. «Mittels Einzeltests bei den betroffenen Poolmitgliedern konnte letztlich ein Schüler identifiziert werden, der trotz fehlender Symptome infiziert war und deshalb in Isolation gesetzt werden musste», teilt das Bildungsdepartement mit. 

Bei den beiden Pilottestungen konnte eine Beteiligungsquote von rund 85 Prozent verzeichnet werden. «Aufgrund der aktuellen Erkenntnisse, dass Kinder und Jugendlich verstärkt auch von der bereits vorherrschenden britischen Mutation des Covid-19-Virus betroffen sind, empfiehlt das Bildungsdepartement eine möglichst grosse Beteiligung sämtlicher Schulstufen», so Stähli weiter.

Zu den Tests

Das repetitive Testen wird einmal wöchentlich mittels eines PCR-Speicheltests durchgeführt und ist für die Schulen bzw. für Mitarbeitende sowie Schülerinnen und Schüler kostenlos und freiwillig. Interessierte Schulen können sich ab sofort auf der Webseite des Kantons Schwyz für die Teilnahme an den Reihentests registrieren. Unter www.sz.ch/reihentests erhalten diese zudem auch umfangreiche Informationen sowie Begleitmaterial zum repetitiven Testen.

Redaktion March24 und Höfe24