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Sport
26.03.2021

Promotion League wird mit geändertem Modus fortgesetzt

Freude: Der FCRJ darf schon bald wieder spielen. Bild: Franz Feldmann
Für den FC Rapperswil-Jona geht es in der Promotion League in zweieinhalb Wochen weiter. Zunächst werden die 16 Teams die Hinrunde beenden, danach gibt es eine Zweiklassengesellschaft.

Seit dem 24. Oktober ruht der Spielbetrieb in der Promotion League. Doch ein Ende der langen Pause ist in Sicht. Noch vor Ostern soll der Ball wieder rollen, zunächst mit den beiden Nachtragsspielen Brühl – Köniz und Yverdon – Breitenrain am Mittwoch und Donnerstag der kommenden Woche.

16 Teams in der dritthöchsten Schweizer Spielklasse würden normalerweise eine Hin- und Rückrunde bestreiten. Dies ergäbe für jede Mannschaft 30 Partien. Doch in Zeiten von Corona ist auch in der Promotion League alles anders. Bisher haben die Teams erst zwischen neun und zwölf Spiele bestritten. Dass bis am 12. Juni, wenn die Saison spätestens abgeschlossen sein muss, nicht mehr das normale Gesamtprogramm bestritten werden kann, hat sich schon vor einigen Wochen abgezeichnet.

Nach der Hinrunde die Zäsur

Nun ist klar, wie die unterbrochene Saison zu Ende gespielt werden soll. Oder zumindest, wie sie fortgesetzt wird, damit sie gewertet werden kann. Zunächst wird die Hinrunde beendet. Jedes Team hat dann 15 Partien absolviert. Danach erfolgt eine Zäsur: Die ersten acht Mannschaften ermitteln in der Aufstiegsrunde den Aufsteiger, wobei nur der FC Rap-perswil-Jona, Yverdon-Sport sowie Etoile Carouge ein Lizenzgesuch für die Challenge League eingereicht haben. Die letzten acht Teams bestreiten derweil die Abstiegsrunde. So kommen nochmals sieben Partien pro Mannschaft dazu.

Die Punkte aus der Hinrunde werden in die Auf- respektive Abstiegsrunde mitgenommen. Gespielt wird bis am 10. Juni jeweils am Wochenende. Englische Wochen sind keine vorgesehen – ausser für jene Klubs, die noch Partien nachzuholen haben, oder falls es im Verlauf des Frühlings zu weiteren Spielerverschiebungen kommen sollte.

«Für mich ist diese Modusänderung die spannendste Variante.»
Brunello Iacopetta, Trainer FC Rapperswil-Jona

Brunello Iacopetta, der Trainer des FC Rapperswil-Jona, findet diese Modusänderung eine gute Lösung. «Für mich ist das die spannendste Variante», sagt er. Iacopetta ist überhaupt froh, dass die Promotion League mittlerweile nach zähem Ringen als
semiprofessionelle Liga eingestuft worden ist, und so – im Gegensatz zu den tieferen Ligen (siehe Box) – demnächst wieder gespielt werden kann.

Kommt nichts mehr dazwischen, nimmt der FCRJ seine Saison am Samstag, 10. April, mit dem Heimspiel gegen das derzeitige Schlusslicht Münsingen wieder auf. Danach folgt die Auswärtspartie beim Leader Yverdon, und zum Abschluss der Hinrunde ist der Tabellendritte Bavois im Grünfeld zu Gast. «Ich sehe das wie zwei verschiedene Meisterschaften. Zuerst gilt es jetzt mal, eine Meisterschaft zu Ende zu spielen», erklärt Iacopetta.

FCRJ noch nicht sicher in Top 8

Die Rapperswil-Joner haben bis zum Abschluss der Hinrunde eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe vor sich. Auf dem 5. Rang haben sie mit 20 Zählern fünf Punkte Vorsprung auf den neuen «Strich» respektive Platz 9. Sie brauchen noch ein paar Punkte, um für die Aufstiegsrunde planen zu können. Der Rückstand auf den Tabellenführer Yverdon, der allerdings noch zwei Partien weniger ausgetragen hat, beträgt sechs Punkte.

Bernhard Camenisch, Linth-Zeitung