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Lifestyle
22.02.2021
23.02.2021 12:39 Uhr

Frühlingswetter lockt Bevölkerung ins Freie

Am Wochenende lockte das Frühlingswetter die Bevölkerung ins Freie – auch am Seequai in Rapperswil oder am Hafen Lachen. Bild: Linth24
Am Wochenende zog es viele an den See. Doch sind solche Menschenansammlungen wirklich gescheiter, als die Beizen zu öffnen? Ein Kommentar.

Es sieht nicht danach aus, als dass der Bundesrat am Mittwoch dem Volkeswillen nach weiteren Lockerungen nachgeben wird. SVP, FDP, 250'000 Petitions-Unterschriften, zig Gruppierungen, die das Ende des Lockdowns fordern. 

Auch am Wochenende hat sich gezeigt – unter anderem in Rapperswil und Lachen –, dass die Menschen wieder frei leben und Corona mit Eigenverantwortung gegenübertreten wollen. Dazu zählt auch, dass wer sich schützen will, sich selber schützt. Überall in der Region waren zum Teil grosse Menschenansammlungen anzutreffen. «Bleibt zu Hause» scheint für die meisten Geschichte.

«Die Leute dürfen nach draussen», bestätigt auch David Mynall, Mediensprecher der Kantonspolizei Schwyz. «Bis fünf Personen dürfen sich treffen», führt er aus. Wenn der Abstand gewahrt werde, sei dies erlaubt. So musste die Polizei am Wochenende auch nicht gross einschreiten und die Leute ermahnen. «Wenn wir ihm Rahmen unserer ordentlichen Tätigkeit Überschreitungen feststellen oder darauf hingewiesen werden, schreiten wir ein», so Mynall. Sie würden die Leute ansprechen, ermahnen und sensibilisieren. Bussen würden erst ausgesprochen, wenn sich die Personen uneinsichtig zeigten. 

Schlange stehen für ein Dieci-Glacé. Bild: Linth24
Irene Lustenberger, Redaktion March24 & Höfe24