Home Region Sport Agenda In-/Ausland Magazin
Kanton
18.01.2021

Hilfspaket soll um 12 Millionen aufgestockt werden

Symbolbild
Statt 15 neu 27 Millionen Franken für Härtefälle – der Kantonsrat entscheidet in der Sitzung vom 24. Februar.

«Zu einem grossen Teil mussten wir mit den Massnahmen rechnen, die der Bundesrat am Mittwoch beschlossen hat», sagt der Schwyzer Volkswirtschaftsdirektor Andreas Barraud. Trotzdem sorgt das bundesrätliche Paket auch bei Barraud für etwas Überraschung. 

«Mehr Unternehmen brauchen finanzielle Hilfe»

«Aus volkswirtschaftlicher Sicht betrifft es insbesondere die Verlängerung der bisherigen Massnahme, dass Restaurants, Kultur-, Sport- und Freizeitbetriebe usw. um weitere fünf Wochen, also bis am 28. Februar, geschlossen bleiben. Auch die Ausweitung der Schliessung der Läden, welche keine Waren des täglichen Bedarfs anbieten, ist von grosser Bedeutung.»

«Damit wird das Mengengerüst von Unternehmen, die jetzt dringend finanzielle Hilfe brauchen, stark erweitert.» Das werde das Volkswirtschaftsdepartement sowohl im Amt für Wirtschaft (Härtefälle) und im Amt für Arbeit (Kurzarbeitsentschädigungen) in den nächsten Tagen und Wochen auf Trab halten.

Zwölf Millionen Franken mehr

«Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Prozesse und das Antragsverfahren des ersten Härtefallpakets, das bereits seit dem 5. Januar geöffnet ist, den neuen Anforderungen entsprechend zu überarbeiten und anzupassen. Mit dem Ziel, den beitragsberechtigten Unternehmen vereinfacht und zeitnah zu helfen und die notwendigen Gelder rasch auszahlen zu können.»

Bereits ist klar, dass die Regierung in der nächstenKantonsratssession am 24. Februar ein weiteres Auffangpaket in die Beratung schickt. Die von Bundesrat Ueli Maurer angekündigten zusätzlichen 750 Mio. Fr. Bundesgelder würden für den Kanton Schwyz zu einer Erhöhung von rund 12 Millionen Franken führen (Bund zirka 7,8 Millionen Franken, Kanton rund 3,9 Millionen Franken). Kommt die Vorlage im Kantonsrat durch, stünden nicht 15,5 Millionen, sondern 27 Millionen Franken zur Linderung der Not zur Verfügung.

Stefan Grüter, Redaktion March24 und Höfe24