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Kanton
13.01.2021
13.01.2021 15:38 Uhr

Wenige Schüler mit Kontakt zu Risikopersonen zu Hause

Eltern, die ihre Kinder zu Hause unterrichten wollen, brauchen im Kanton Schwyz ein Lehrerpatent.
Einige wenige Eltern melden ihre Töchter oder Söhne vom Unterricht ab, um sie vor einer Ansteckung zu schützen. In den Höfen gebe es keine solche Fälle, in der March sechs, wie die Schulen berichten.

Der Bundesrat will keine Schulschliessungen und der Kanton Schwyz hält am Präsenzunterricht fest. Dies, weil Kinder laut der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie selten infiziert sind oder das Coronavirus übertragen. Manche Eltern sind jedoch verständlicherweise verunsichert und möchten ihre Kinder aus Sorge vor einer Ansteckung aus der Schule nehmen. 

Wer ein Arztzeugnis vorweisen kann, darf zu Hause bleiben

Gespräche mit den Primar- und Sekundarschulen sowie mit der Kantonsschule Ausser--schwyz (KSA) zeigen, dass es in March und Höfen kaum Fälle gibt, in denen Eltern ihre Kinder aus Schutz vor dem Virus vom Unterricht abmelden. Jedoch gibt es in der March vereinzelte Fälle, in denen Eltern ihren Sohn oder ihre Tochter bei Vorweisen eines Arztzeugnisses vom Präsenzunterricht «befreien» konnten. Betroffene Schüler werden von ihren Lehrern mit Material eingedeckt, um den Anschluss nicht zu verlieren. Manche Lehrer ermöglichen diesen Schülerinnen und Schülern – auch solchen, die sich in Quarantäne befinden – zudem, via Livestream dem Unterricht zu folgen. 

Wenige Fälle in Ausserschwyz

Wie Fredy Tischhauser, Rektor der Sek 1 March, berichtet, gab es in Buttikon, in Lachen und in Siebnen insgesamt drei Fälle, in denen Eltern ihre Tochter oder ihren Sohn nicht zur Schule schicken wollten. «In zwei Fällen ging es um stark gefährdete Personen im selben Haushalt, im dritten Fall fürchteten die Eltern eine Ansteckung der Grosseltern am weihnächtlichen Familientreffen.»

Von den Ausserschwyzer Primarschulen berichten nur diejenige in Reichenburg und diejenige in Lachen von solchen Fällen, in Altendorf hat man sich mit besorgten Eltern darauf geeinigt, dass die Kinder im Unterricht eine Maske tragen dürfen. Dieses und letztes Schuljahr zusammengenommen, habe es in Reichenburg insgesamt drei schwierige Fälle gegeben, wie Schulleiter Thomas Schnyder berichtet. Auch hier war der Schutz von Risikopersonen im näheren Umfeld des Kindes der Grund für die Absenz. Auch in Lachen gebe es solche speziellen Fälle, wie Schulleiterin Claudia Valsecchi mitteilt.

Vollständiger Artikel in den Printzeitungen «March-Anzeiger» und «Höfner Volksblatt» zu lesen.

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Anouk Arbenz, Redaktion March24/Höfe24