Home Region Sport Agenda In-/Ausland Magazin
Pfäffikon
29.11.2020
01.12.2020 15:02 Uhr

Keine Events, dafür Sicherheit

Im Seedamm-Center in Pfäffikon wurde an Black Friday munter eingekauft. Besonders am Abend kamen die Kunden in Scharen. Das Maskentragen war für die Kunden offenbar kein Problem.

Stefan Jenny, Geschäftsführer des Seedamm-Centers Pfäffikon, war am Freitagabend zufrieden mit dem Verlauf des Black Friday. «Aktuell kann ich sagen, dass die Geschäfte sehr zufrieden sind mit dem Tagesverkauf», zieht er eine erste Bilanz abends um 19 Uhr. Seit einer Stunde seien noch mehr Kunden ins Seedamm-Center geströmt, was auch der Verkehrsdienst von draussen signalisiere. «Das Wichtigste aber ist, dass wir ein sicheres Einkaufen anbieten können», fasst er ein weiteres Tagesziel ins Auge. «Wir haben eine Verantwortung den Geschäften gegenüber und jedes Geschäft trägt den Corona-Regeln entsprechend Rechnung. Das ist uns recht gut gelungen.» 

Und so ist an fast jeder zentralen Ecke des Seedamm-Centers nicht nur strahlender, leuchtender Adventsschmuck zu sehen. Es finden sich viele Desinfektionsstationen, Infotafeln und Abstandssignale; zumeist diskret und doch offensichtlich genug, um die Regeln nicht übersehen zu können. Falls diese dennoch vergessen gehen oder gar missachtet würden, schreiten die Securitas-Leute ein. Diese sind in verstärkter Präsenz unterwegs – und notabene sehr freundlich.

Leute sind weniger lange vor Ort

Man habe dieses Jahr statt in Events in die Sicherheit investiert: «Wegen der aktuellen Situation haben wir auf Unterhaltung verzichtet», fügt Nadya Roth vom Marketing an. So ist auch die Einkaufszeit am Abend, die üblicherweise bis 23 Uhr dauerte, auf 22 Uhr verkürzt. «Wir beobachten, dass die Kunden nach dem Einkaufen das Center schneller verlassen, man bleibt jetzt halt nicht so lange.» 

Insgesamt spricht Stefan Jenny von einer regelrechten «Kauflust, bei Alt und auch bei Jung», was in den Geschäften beobachtet werden konnte. Auch Beratungen wurden rege genutzt. Leute haben offenbar wieder mehr Lust physisch einzukaufen, statt online. «Wir wissen das sehr zu schätzen, und freuen uns auf den Dezember», so Jenny. 

Die Securitas-Leute hatten vor allem die Aufgabe, zu überprüfen, ob die Corona-Regeln eingehalten wurden. Andernfalls sollten sie die Kunden mahnen.
Johanna Mächler, Redaktion March24 & Höfe 24