Die erste Januarhälfte brachte über die ganze Schweiz gesehen ein markantes Temperaturdefizit, bis inklusive gestern lag dieses bei -2.2 Grad. Die deutlich unter dem Klimamittel liegenden Temperaturen sind vor allem auf den Zustrom von Polarluft in der ersten Woche des neuen Jahres zurückzuführen.
Deutlich zu kalt
Begünstigt wurde dies durch häufig klare Nächte mit starker Ausstrahlung. Regional zeigten sich keine grossen Unterschiede. Schweizweit lagen die Temperaturen unter dem Klimamittel, wobei das Defizit im Südtessin, in der Genferseeregion und im Raum St. Gallen mit etwa 1 Grad am kleinsten war.
Allmählicher Temperaturanstieg
Ein Blick auf die Temperaturkurve zeigt einen allmählichen Anstieg der Temperaturen. Zu Monatsbeginn lagen diese auf einem deutlich zu tiefen Niveau. Ab dem 3. Januar folgten zunächst stellenweise vier bis fünf Eistage (in vielen Teilen der Deutschschweiz), an denen die Temperaturen tagsüber nicht über 0 Grad stiegen, bevor es anschliessend allmählich milder wurde.