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Kanton
19.01.2026
19.01.2026 07:24 Uhr

Regierung will an integrativer Förderung an Schulen festhalten

Die Postulanten hinterfragen das integrative System an Schulen.
Die Postulanten hinterfragen das integrative System an Schulen. Bild: Keystone
In einem Postulat hinterfragen fünf Kantonsräte das integrative System an Schulen: Es stelle eine enorme Belastung für Lehrpersonen und Klassen dar und das Fass sei am Überlaufen. Der Regierungsrat des Kantons sieht jedoch keinen direkten Handlungsbedarf.

Im Kanton Schwyz wird die Frage gestellt, ob das integrative System an Schulen überarbeitet werden muss. Ein Postulat von Kantonsrat Kistler argumentiert, dass die Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen in Regelklassen zu hohen Kosten und zu grosser Belastung für Lehrpersonen führe. Zudem nehme der Bedarf an Sonderpädagogik durch gesellschaftliche Veränderungen zu.

Mehr Belastung oder sinnvoller weg?

Kistler fordert daher Alternativen wie Kleinklassen oder spezialisierte Angebote. Die Regierung sieht hingegen keinen Handlungsbedarf und verweist darauf, dass Integrationsangebote finanziell günstiger seien als separative Lösungen. Ausserdem gebe es bereits Förderklassen und neue Modelle im Aufbau. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben und internationaler Abkommen sei die integrative Förderung auch zukuftstragend. Ein Abweichen davon sei nicht realistisch. Das Postulat wird weiter beraten.

Den ganzen Bericht findest du im «March-Anzeiger» und «Höfner Volksblatt» in der Ausgabe vom 16. Januar 2026. Noch kein Abo? Hier gehts zur Bestellung:

Robin Furrer/March24 & Höfe24
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