Im Kanton Schwyz wird die Frage gestellt, ob das integrative System an Schulen überarbeitet werden muss. Ein Postulat von Kantonsrat Kistler argumentiert, dass die Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen in Regelklassen zu hohen Kosten und zu grosser Belastung für Lehrpersonen führe. Zudem nehme der Bedarf an Sonderpädagogik durch gesellschaftliche Veränderungen zu.
Mehr Belastung oder sinnvoller weg?
Kistler fordert daher Alternativen wie Kleinklassen oder spezialisierte Angebote. Die Regierung sieht hingegen keinen Handlungsbedarf und verweist darauf, dass Integrationsangebote finanziell günstiger seien als separative Lösungen. Ausserdem gebe es bereits Förderklassen und neue Modelle im Aufbau. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben und internationaler Abkommen sei die integrative Förderung auch zukuftstragend. Ein Abweichen davon sei nicht realistisch. Das Postulat wird weiter beraten.