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Schweiz
13.01.2026

Crans-Montana: Helmkellnerin tot

Die junge Frau folgte nur den Anweisungen - nun ist sie tot.
Die junge Frau folgte nur den Anweisungen - nun ist sie tot. Bild: zVg
Neue Details zur Brandkatastrophe: Die junge Kellnerin, die in der Silvesternacht mit Sprühkerzen Champagner servierte, gehört selber zu den rund 40 Todesopfern.

Die 24-Jährige sass beim Servieren auf den Schultern eines Kollegen, als Funken der Sprühkerzen die leicht entflammbare Deckenisolation entzündeten. Augenzeugen berichten, dass sich das Feuer innerhalb weniger Sekunden über die gesamte Decke ausbreitete. Wer sofort reagierte, konnte fliehen – viele andere nicht.

Tödlicher Rückstau bei der Treppe

Kurz nach Ausbruch des Feuers kam es bei der Haupttreppe zu einem massiven Rückstau. Laut forensischem Bericht wurden die meisten Opfer in diesem Bereich gefunden. Zusätzliche Verwirrung entstand, weil weitere Gäste noch in den Keller wollten, während andere panisch flüchteten.

Vergeblicher Rettungsversuch

Die Kellnerin konnte das Lokal nicht mehr verlassen. Betreiber versuchten vergeblich, sie zu retten. Ihre Familie betont, die junge Frau habe lediglich Anweisungen befolgt und trage keine Schuld. Sprühkerzen seien im Lokal seit Jahren eingesetzt worden, um «Stimmung zu machen».
 
Die Ermittlungen zur Brandursache und möglichen Verantwortlichkeiten dauern an.

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