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Schweiz
12.01.2026

Neue Wechselsignale fürs Fahrverbot

Die neuen Schilder sollen das Fahrverbot an der Langstrasse deutlicher wahrnehmbar machen.
Die neuen Schilder sollen das Fahrverbot an der Langstrasse deutlicher wahrnehmbar machen. Bild: KEYSTONE/ANDREAS BECKER
An der Langstrasse machen neue beleuchtete Wechselsignale das Tagfahrverbot besser sichtbar. Sie sollen die Einhaltung des Fahrverbots zwischen 5.30 und 22 Uhr verbessern.

An der Langstrasse sind seit Kurzem beleuchtete Wechselsignale in Betrieb. Diese verdeutlichen das Tagfahrverbot, das täglich von 5.30 bis 22 Uhr gilt und bereits im September 2023 eingeführt wurde. Die Signale befinden sich an der Brauer- und Dienerstrasse.

Reaktion auf Missachtungen

Trotz umfangreicher Informationsmassnahmen wurde das Tagfahrverbot von vielen Autofahrenden nicht eingehalten. Allein im Jahr 2025 stellte die Stadtpolizei Zürich wegen Missachtungen 3396 Bussen aus. Um die Sichtbarkeit und Akzeptanz der Regelung zu erhöhen, entschied der Stadtrat im Juni 2024, Wechselsignale einzurichten.

Kosten und Entscheide

Die Umsetzung der Wechselsignale kostete 360 000 Franken. Der Stadtrat Zürich hatte das Projekt im Sommer 2024 beschlossen, der Gemeinderat Zürich genehmigte im Dezember 2024 dafür ein Budget von insgesamt einer Million Franken.

Wirkung wird überprüft

Nach der Inbetriebnahme will die Stadtpolizei Zürich mittels automatisierter Verkehrszählungen prüfen, ob der durchfahrende Autoverkehr tatsächlich abnimmt oder sich verlagert. Die neuen Wechselsignale sollen dazu beitragen, das Tagfahrverbot im Alltag klarer zu kommunizieren und konsequenter durchzusetzen.

Stadt Zürich/ Zürich24
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