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Kanton
03.01.2026
31.12.2025 11:14 Uhr

Schwyzer Spitäler sollen zu «Allianz» gezwungen werden

Bild: Archiv
Der Kanton wird aufgefordert, das Heft in die Hand zu nehmen: Mehrspurigkeiten und «ungesunder Wettbewerb» unter den Spitälern in Lachen, Einsiedeln und Schwyz sollen verschwinden.

Der Kanton Schwyz verfügt über kein Kantonsspital. Die Spitäler in Lachen, Einsiedeln und Schwyz sind selbstständig und unterschiedlich getragen. Vor rund 15 Jahren scheiterte eine 2-Spitalstrategie mit den Standorten Schwyz und Lachen, Einsiedeln blieb bestehen. Seither hielt sich der Kanton zurück. Nun fordert Kantonsrat André Plass (SVP, Wollerau) mit elf Mitunterzeichnenden in einer Motion eine «Spital-Allianz Schwyz».

Standorte stärken

Der Regierungsrat soll eine kantonal definierte Strategie erarbeiten, welche die drei Listenspitäler integriert, Stärken bündelt, Mehrspurigkeiten abbaut und die Versorgungskette optimiert. Gemeinsame Dienste, koordinierte Investitionen sowie finanzielle Stabilität und höhere medizinische Qualität werden angestrebt. Ziel ist die Stärkung aller drei Standorte durch Arbeitsteilung und Schwerpunktbildung.

Frühere Vorstösse abgelehnt

Die Motion spricht von hoher Dringlichkeit und warnt vor negativen Folgen bei weiterem Zuwarten. Künftig soll die Allianz-Strategie verbindlich sein und Voraussetzung für den Verbleib auf der Spitalliste sowie für kantonale Unterstützung werden. SP-Kantonsrat Antoine Chaix (Einsiedeln) weist darauf hin, dass ähnliche Vorstösse seiner Fraktion früher abgelehnt wurden.

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Den ganzen Bericht findest du im «March-Anzeiger» und «Höfner Volksblatt» in der Ausgabe vom 31. Dezember 2025. Noch kein Abo? Hier gehts zur Bestellung:

Stefan Grüter, Redaktion March24 & Höfe24
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