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02.11.2020

Eröffnung des Designpreis 2020 in der *ALTEFABRIK

Die zugelassenen Eingaben für den Designpreis lassen sich in den Gestaltungsbereichen Mode- und Textildesign, Industrial- und Produktdesign, Interior- und Möbeldesign verorten.
Der *DESIGNPREIS findet zum 5. Mal statt. Die Jury hat 14 Arbeiten zur Ausstellung eingeladen, eine davon wird mit dem Christa Gebert / Ambiente *DESIGNPREIS ausgezeichnet.

Neben den beiden Förderinitiativen *ALTEFABRIK und *KURATOR unterstützt die «Gebert Stiftung für Kultur» seit 2012 im Zweijahres-Rhythmus Schweizer Designschaffende. In Kooperation mit «Ambiente Einrichtungskonzepte AG Rapperswil» wird ein Jury-Preis von 10’000 CHF vergeben sowie eine Ausstellung kuratiert. Am 6. November 2020 wird der Designpreis 2020 in der *ALTEFABRIK in Rapperswil eröffnet. Die Jury hat 14 Arbeiten zur Ausstellung eingeladen.

DesignerInnen mit Schweizer Bezug

Die Ausschreibung richtete sich auch dieses Jahr an professionelle Designerinnen und Designer mit Schweizer Bezug. Die zugelassenen Eingaben lassen sich in den Gestaltungsbereichen Mode- und Textildesign, Industrial- und Produktdesign, Interior- und Möbeldesign verorten.

Inhaltlicher Fokus besonders hervorgehoben

Neben der thematischen Ausrichtung, wird nun auch zum zweiten Mal ein inhaltlicher Fokus besonders hervorgehoben: Die Gebert Stiftung für Kultur will das Bewusstsein für Nachhaltigkeit fördern. So wurden bereits 2018 jene Eingaben berücksichtigt, die sich ausdrücklich unterdiesem Aspekt mit der Entwicklung und Realisierung von Produkten auseinandersetzten. Dieser Fokus spielt auch 2020 eine Hauptrolle.

Die Jury setzt sich zusammen aus Christa Gebert (Präsidentin Gebert Stiftung für Kultur), Alexandra Blättler (Kunsthistorikerin und Sammlungskonservatorin Kunstmuseum Luzern), Fredy Hörler (Inhaber von Ambiente Einrichtungskonzepte AG Rapperswil) und Dimitri Bähler (Produktdesigner).

Recycling und Upcycling

Auffällig in diesem Jahr ist die spürbare Auseinandersetzung mit dem Thema des Recycling und Upcycling. Bereits vorhandenes Material wird wiederverwertet und umgeschneidert, so entstehen aus Resten neue Einzelteile. Darüber hinausverzichten lokale Designer, die sich diesem Prinzip widmen, auf eine Massenproduktion im Ausland. Gerade im Bereich der Mode erfreut diese Entwicklung sehr, ist sie doch bekannt für Fast Fashion und der daraus resultierenden Wegwerfkultur. Die Globalisierung hat kaum irgendwo so viele schlechte Nachrichten generiert wie in der Modeindustrie.

Blick zurück auf frühere PreisträgerInnen

Zum Jubiläumsjahr, der Preis wird zum 5. Mal vergeben, wurde entschieden, einen Blick auf die aktuelle Tätigkeit der früheren PreisträgerInnen zu werfen. In der Ausstellung ist eine kleine Auswahl und ebenfalls weiterführende Literatur zu ihrem Schaffen zu sehen.

Eröffnung Designpreis 2020

Freitag, 6. November um 17 Uhr
Alte Fabrik
Klaus-Gebert-Strasse 5
8640 Rapperswil

Alte Fabrik