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Kanton
24.09.2020

Kollegi und Theri werden eins

Die Kantonsschule Kollegium Schwyz und das Theresianum Ingenbohl schliessen sich am Standort Schwyz zur gemeinsamen Kantonsschule Innerschwyz zusammen. Die vereinigte Mittelschule wird ihren Betrieb im Sommer 2024 aufnehmen.

Das Bildungsdepartement und die Stiftung Theresianum Ingenbohl haben seit längerer Zeit gemeinsame Gespräche über eine mögliche Zusammenführung von Kollegium Schwyz (KKS) und Theresianum geführt.

Nun ist der Grundsatzentscheid in Form einer Absichtserklärung vom Regierungsrat und vom Stiftungsrat Theresianum gefällt worden: Die aktuell rund 260 Schülerinnen und Schüler der KKS und die rund 330 Schülerinnen und Schüler des Theresianums sollen zusammengeführt und gemeinsam an der künftigen Kantonsschule Innerschwyz (KSI) in den Räumlichkeiten der bisherigen KKS in Schwyz unterrichtet werden. Als Starttermin der neuen KSI ist das Schuljahr 2024/25 vorgesehen.

Schulische Vorteile

Von der Zusammenführung der beiden Mittelschulen versprechen sich die Verantwortlichen eine Optimierung der Mittelschullandschaft im inneren Kantonsteil. Mit der KKS als kantonaler Mittelschule und den beiden privaten Mittelschulen in Ingenbohl und in Immensee verfügt der innere Kantonsteil aktuell über eine hohe Mittelschuldichte, wobei die KKS und das Theresianum in den letzten Jahren einen bedeutsamen Schülerrückgang zu verzeichnen hatten. Mit der Zusammenführung von KKS und Theresianum kann ein vielfältiges und hochstehendes Bildungsangebot im inneren Kantonsteil langfristig erhalten und weiterentwickelt werden.

Bildungsangebote in der Übergangsphase

Die beiden Schulträger setzen nun zeitnah eine Projektgruppe unter externer Leitung ein, welche die Zusammenführung vorbereiten wird. In der Projektgruppe sind Mitglieder der beiden bisherigen Mittelschulen paritätisch vertreten. Zu den Hauptaufgaben der Projektgruppe zählt die Erarbeitung der künftigen Organisation und der Bildungsinhalte. Das heutige Bildungsangebot beider Schulen mit Gymnasium und Fachmittelschulen wird beibehalten. Nicht mehr weitergeführt werden nach dem Zusammenschluss das Internat und die Sekundarschule des Theresianums.

Im Schuljahr 2021/22 gibt es keine Änderungen. Die Bildungsangebote in KKS und Theresianum werden wie bisher getrennt weitergeführt. Bis im Frühjahr 2021 soll in der Projektgruppe geklärt werden, ob sich ab dem Schuljahr 2022/23 Änderungen aufdrängen. Vorgesehen ist, dass das Theresianum seine Bildungsangebote Gymnasium, Fachmittelschule, Sekundarschule und Internat bis zur Eröffnung der Kantonsschule Innerschwyz im August 2024 weiterführt.

Die Arbeiten in der Projektgruppe sollen rasch vorangetrieben werden, um bald Klarheit über die künftige Ausgestaltung der neuen Kantonsschule zu schaffen. Die KKS bietet am heutigen Standort genügend Raum für eine Mittelschule mit rund 700 Schülerinnen und Schülern. Die zusätzlichen Schulräume sollen mit einem Ausbau der Dachgeschosse und weiteren baulichen Anpassungen geschaffen werden.

Redaktion March24 & Höfe 24