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Pfäffikon
18.09.2020
17.09.2020 18:11 Uhr

Es braucht Optimismus und Beharrlichkeit

Im Rahmen des Unternehmeranlasses der Schwyzer Kantonalbank im Seedamm Plaza erzählte der Gründer von Glice seine «eisbrechende» Geschichte.

Das Luzerner Unternehmen Glice verkauft seine Kunststoff-Eisbahnen in über 80 Länder und hat so das Schlittschuhlaufen auch für Menschen in Wüstenländern möglich gemacht. In seinem Referat schilderte Viktor Meier, wie er vor acht Jahren alles auf die Karte Glice setzte und während eines Jahres jeden Tag zehn Anrufe tätigte, um potentielle Kunden für sein Produkt zu begeistern. Sein bestes Argument: Anders als echte Eisbahnen brauchen die Eco-Bahnen von Glice keine Energie. Das macht viel aus, denn um ein Eisfeld herunterzukühlen, muss pro Quadratmeter so viel Strom verbraucht werden wie für einen ganzen Schweizer Haushalt in derselben Zeit. 

Heute kann das Unternehmen auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken. So hat Glice in Mexico City schon das grösste Eisfeld der Welt aufgebaut, das Profihockeycenter in Davos ausgestattet, die Olympischen Spiele in Rio beliefert und gar einen Auftrag für den Central Park in New York eingeholt.

Eine inspirierende Erfolgsstory. Was braucht es dazu? «Erste Lektion: Immer weiter machen, auch bei Rückschlägen. Zweitens muss man sich bewusst sein, was man kann und was nicht. Drittens muss man schnell sein – die Welt dreht sich laufend, da muss man flexibel und anpassungsfähig sein.» Dafür verwendete Viktor Meier die schöne Redewendung «Im Flug Flügel bauen». Interessant auch: Bei Glice hat keiner der 45 Mitarbeitenden am Headquarter ein fixes Büro. 

Meiers inspirierende Rede zeigte, dass es eigentlich «nur» Mut und Beharrlichkeit braucht, um eine innovative Idee in die Welt hinauszutragen und erfolgreich zu verkaufen.

Anouk Arbenz, Redaktion March24 & Höfe24