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Leserbrief
Leserbriefe
16.09.2020

Vaterschaftsurlaub: Leserbriefe

Montage-Anleitung für die Abstimmung: IKEA wirbt für den Vaterschaftsurlaub. (Bild: IKEA)
Am 27. September wird über die Änderung des Erwerbsersatzes für Dienstleistende und Mutterschaft - den Vaterschaftsurlaub abgestimmt. Das sind die Meinungen dazu in Ausserschwyz.

Dörfs es bitzeli meh si?

Sinngemäss zum Trio Eugster-Hit aus den 90er Jahren kann sich jeder einzelne Stimmbürger diese Frage bei der Abstimmung über den staatlich verordneten Vaterschaftsurlaub stellen!

Klar ist, dass bei Annahme des zweiwöchigen Vaterschaftsurlaubs weitergehende Forderungen im Raum stehen werden – wie etwa eine «Elternzeit», welche in Deutschland pro Kind und pro Elternteil bis zu 36 Monate (!) betragen kann. Auch wenn sich der eine oder andere sagen wird: Schön, wieso nicht? So stellt sich doch immer auch wieder die Frage: Wer bezahlt das Ganze eigentlich? Richtig: Wir alle bzw. Arbeitgeber und Arbeitnehmer durch immer höhere Lohnabzüge. Insgesamt fallen so, inklusive Folgekosten in den Betrieben, zusätzliche (Sozial-)Lasten von rund 1 Milliarde Franken pro Jahr an.

Und dies in wirtschaftlich schwierigen «Corona-Zeiten» und unseren nebenbei eh schon in Schieflage geratenen Sozialwerken. Zudem ist Familienplanung ein privater Entscheid und soll es auch bleiben. Völliger Unsinn, dass auch hier Vater Staat seine Finger im Spiel haben muss. Viel eher liegt es in der Verantwortung und Eigeninitiative der Eltern sich um ihren Nachwuchs zu sorgen bzw. zu bestimmen, wann es am sinnvollsten erscheint, wenn der Mann zuhause bleibt!  

Bernhard Diethelm, Vorderthal, SVP-Kantonsrat

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