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Tuggen
11.09.2020
10.09.2020 09:16 Uhr

Tuggner Postdienst stark eingeschränkt

Auf den Übergang angestossen (v. r.): Res Knobel (Co-Präsident CVP-Tuggen), Anton Bamert-Birchler (CVP-Kantonsrat), Karin Allenspach, Nadia Zürn (Post Tuggen), Daniel Schönenberger (Vize-Gemeindepräsident) und René Knobel (Gemeindepräsident). (Bild: zvg)
Die Schweizerische Post hat am 4. September die Poststelle Tuggen geschlossen. Diese Woche gibt es nur noch einen eingeschränkten Postdienst zu stark reduzierten Zeiten auf der Gemeindeverwaltung.

Vor einer Woche räumten die Tuggner Postangestellten ihre Bürogestelle und füllten damit Zügelkisten – auch Schränke, Gestelle und Tische wurden kurz vor Schalterschluss durch einen Lastwagen abgeholt – das endgültige Ende der Post Tuggen war erreicht.

Cornel und Karin Allenspach führten gemeinsam und engagiert die Post Tuggen seit mehr als 19 Jahren. Zusammen gibt das beinahe 40 vollständige Arbeitsjahre für die Öffentlichkeit in Tuggen. Der letzte Tag der Dorfpost war aber auch für Tuggen unaufhaltsam. Bereits am 7. September nahm die Gemeinde einen stark reduzierten, minimalen Postdienst auf. 

«Die Bevölkerung will längere Öffnungszeiten»

Dass die Bürger attraktivere Öffnungszeiten wünschen, zeigt die Tatsache, wie schnell Unterschriften für die CVP-Petition «attraktivere Post-Öffnungszeiten» zusammengekommen sind. «Die CVP Tuggen ist sich bewusst, dass ein grösserer Personalaufwand in die Kosten geht. Sie verlangt deshalb nicht mehr Schalterstunden, sondern nur eine attraktivere Verteilung der Öffnungsstunden», schreibt die CVP Tuggen in einer Mitteilung. Bei all den ohnehin reduzierten Öffnungszeiten spiele zum Beispiel ein geschlossener Montagmorgen keine Rolle, «aber einmal pro Woche abends länger oder am Samstagmorgen zwei Stunden geöffnete Schalter ist ein Bedürfnis der Bevölkerung». 

Am 27. September können die Tuggner Stimmbürgerinnen und -bürger über den Kauf der Postliegenschaft abstimmen. 

Redaktion March24/Höfe24