Home Region Sport Agenda In-/Ausland Magazin
Altendorf
08.09.2020

Konzerne sollen geradestehen

In Altendorf wurde ein lokales Unterstützungskomitee für die Konzernverantwortungs-Initiative gegründet.

«Glencore vergiftet Flüsse im Kongo und die Luft in Sambia. Der Basler Konzern Syngenta verkauft tödliche Pestizide, die bei uns schon lange verboten sind und der Konzern LafargeHolcim gefährdet Menschen in Nigeria mit Zementstaub. Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards», schreibt das Komitee Unterstützungskomitee für die Konzernverantwortungsinitiative.

Die Initiative fordert, dass sich Konzerne mit Sitz in der Schweiz an die Menschenrechte und international anerkannte Umweltstandards halten. Verstösse würden rechtliche Konsequenzen haben. Konzerne sollen deshalb in Zukunft für Menschenrechtsverletzungen, die sie oder ihre Tochterfirmen verursachen, geradestehen.

Vor Kurzem wurde auch in Altendorf ein lokales Unterstützungskomitee für die Konzernverantwortungs-Initiative gegründet. Matthias Ebneter vom Komitee zu den Gründen für die Gründung: «Wir finden es sehr wichtig, dass wir uns auch in Altendorf mit diesem dringlichen Anliegen befassen.»

In den Wochen bis zur Abstimmung vom 29. November will die Gruppe Aktionen organisieren und Altendörfler vor Ort zum Thema ansprechen. Interessierte könnten sich direkt auf der Website unter www.konzerninitiative. ch/lokalkomitee-altendorf einschreiben. Fahnen können unter www.konzern-initiative.ch/fahne bestellt werden.

Redaktion March24/Höfe24