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Galgenen
03.09.2020

Andreas Barraud: «Zu früh, um Schadensbild zu zeichnen»

Andreas Barraud betonte an der Delegiertenversammlung des Kantonal-Schwyzerische Gewerbeverbands (KSGV), dass die Schwyzer Wirtschaft trotz Covid-19 «pulsiert». (Bild: Archiv)
Auch wenn die Schwyzer Wirtschaft und das Schwyzer Gewerbe laut Volkswirtschaftsdirektor Andreas Barraud gut aufgestellt sind, es bestehen viele Unsicherheiten, was die Zukunft bringen wird.

An der gestrigen Delegiertenversammlung des Kantonal-Schwyzerischen Gewerbeverbandes (KSGV) in Galgenen beschrieb es der OK-Präsident der im nächsten Jahr ebenfalls in Galgenen stattfindenden Gewa March, Bildungsdirektor Michael Stähli, wie folgt: «Es ist noch viel zu früh, um das Corona-Schadensbild zu zeichnen.»

Auch Ständerat Othmar Reichmuth stellte fest, dass verlässliche Zukunftsplanung noch nicht möglich sei, aber «klar ist, dass wir uns keinen zweiten Lockdown leisten können», so der nationale Politiker.

Ein Beispiel für mutige Schritte in die Zukunft lieferte den 111 DV-Teilnehmern der Urner Bauer Wisi Zgraggen, der vor 18 Jahren bei einem Arbeitsunfall beide Arme verlor.

 

Der neue und der alte Präsident des Kantonal-Schwyzerischen Gewerbeverbandes: Heinz Theiler (links) und Karl Fisch, der gestern in Galgenen zum Ehrenmitglied ernannt wurde. (Bild: Stefan Grüter)

Auf Karl Fisch folgt Heinz Theiler

Der KSGV erhielt an der gestrigen DV einen neuen Präsidenten: Nach zwölf Jahren trat Karl Fisch ab; er wurde zum Ehrenmitglied ernannt. In seine Fussstapfen tritt der bisherige Vizepräsident Heinz Theiler aus Goldau.

Wie Fisch will auch Theiler den Schwerpunkt seiner Tätigkeit an der Spitze des Schwyzer Gewerbes auf die Berufsbildung legen, denn «ein gesundes Gewerbe und eine funktionierende Berufsbildung sind ein gutes Fundament für den Staat», so der neue Präsident, der in Goldau eine Carrosserie-Werkstatt führt.

Stefan Grüter, Redaktion March24/Höfe24